Treuchtlingen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, am Sonntag, 15. November 2026, um 14:00 Uhr an der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf der Kriegsgräberstätte am Nagelberg teilzunehmen. Die Feier erinnert an die Opfer von Krieg und Gewalt, an Gefallene und in Kriegsgefangenschaft Verstorbene sowie an die Schrecken von Vertreibung und Bombenkrieg.
Ein gemeinsames Zeichen des Gedenkens
Die Kriegsgräberstätte am Nagelberg ist von überregionaler Bedeutung. Um auch den verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Soldaten- und Kriegervereine im Landkreis die Teilnahme zu ermöglichen, beginnt die zentrale Feier erneut um 14:00 Uhr.
Das Programm umfasst Musikstücke des Posaunenchors Treuchtlingen, eine Ansprache der Ersten Bürgermeisterin Dr. Dr. Kristina Becker sowie Predigt und Gebet der Geistlichen. Im Mittelpunkt steht die Ehrung der Toten, verbunden mit der Kranzniederlegung und dem Musikstück „Ich hatt’ einen Kameraden“ sowie Salutschüsse des Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim. Nach weiteren Klängen des Posaunenchors und den Schlussworten der Ersten Bürgermeisterin ziehen die Abordnungen unter musikalischer Begleitung ab. Anschließend lädt der Posaunenchor zum Choralblasen ein.
Anreise und Barrierefreiheit
Für Vereine, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und alle ohne eigene Fahrgelegenheit besteht ein Shuttle-Angebot: Der Bus fährt um 13:30 Uhr am Rathaus und um 13:35 Uhr an der katholischen Kirche zur Kriegsgräberstätte. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail an buergermeisterbuero@treuchtlingen.de oder telefonisch unter 09142/9600-34.
Da der Parkplatz an der Kriegsgräberstätte für Busse, den Posaunenchor und Fahrberechtigte benötigt wird, werden Autofahrer gebeten, am Parkplatz des Naturlehrpfads unterhalb des Hexentanzplatzes zu parken.
Friedensandacht zum Abschluss
Den Abschluss des Gedenktags bildet um 19:00 Uhr eine Andacht in der Markuskirche, Schlesierstraße 3. Sie steht im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade für die Region West und lädt ein zu gemeinsamem Gebet für Frieden und Versöhnung sowie zur Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.
Die Stadt Treuchtlingen erinnert daran, dass die Teilnahme an der Gedenkfeier ein Zeichen der Wertschätzung für die Opfer und ein bewusstes Bekenntnis zu Frieden, Freiheit und Menschlichkeit sein kann.
