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Natursteinausstellung in der Altmühltherme

Die Wanderausstellung des „Netzwerk Naturstein Altmühlfranken" ist bis Ende Oktober in der Altmültherme Treuchtlingen zu Gast. Während der Öffnungszeiten des Bades - täglich von 09 bis 21 Uhr - kann die Ausstellung im Eingangsbereich besucht werden.

 

Altmühlfranken ist „steinreich“, denn es verfügt über eines der bedeutendsten Natursteinvorkommen weltweit. Natursteine sind eines der ältesten Baumaterialien der Welt und prägen unseren Alltag mehr, als uns oft bewusst ist. Das Landratsamt Weißenburg Gunzenhausen lädt gemeinsam mit dem „Netzwerk Naturstein Altmühlfranken (NNA)", das für Nachhaltigkeit in der Steinindustrie steht, zu einer Wanderausstellung ein. Das Naturstein-Netzwerk informiert die Öffentlichkeit über die Bedeutung der regionalen Baustoffe in den Landkreisen Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen.

Um der lokalen Bevölkerung die regionalen Werkstoffe und deren Verwendung, beispielsweise als nachhaltiges Baumaterial, näher zu bringen, starten die Netzwerkpartner eine Wanderausstellung quer durch beide Landkreise. Der Start der Ausstellung fand am 11. Juli im Landratsamt in Weißenburg statt. Weitere Stationen der Ausstellung sind die Fossilientage in Solnhofen, das Landratsamt in Eichstätt sowie verschiedene Orte, wie z.B. Schulen oder öffentlichen Einrichtungen, in den beiden Regionen rund um Eichstätt und in Altmühlfranken.

Die Wanderausstellung bietet Einblicke in die Steinbearbeitung und -verwendung, die Ökologie der regionalen Natursteine sowie den Industriezweig als wichtigen Standortfaktor mit Tradition. Erfahren Sie außerdem mehr über das Thema nachhaltiges Bauen mit Naturstein sowie die Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker. Die Ausstellung zeigt neben Informationen über die Abbauprodukte und späteren Einsatzgebiete, auch einige Exponate zum Anfassen, wie die unterschiedlichen Körnungen oder Steinplatten in ihren einzelnen Verarbeitungsschritten.

Nachhaltiges und gesundes Bauen mit Natursteinen, einem Werkstoff aus der Region für die

Region, sind die zentralen Bausteine mit denen das Netzwerk die breite Öffentlichkeit auf die

regional ansässige Steinindustrie aufmerksam machen möchte.

Die steinabbauenden Unternehmen der Region sind wichtige Arbeitgeber und leisten einen

großen Beitrag für die Beschäftigungssituation der Region, leiden aber stark unter Nachwuchsmangel. Daher fokussiert das Netzwerk sowie auch die Wanderausstellung auch diese Themen.

Die Firmenpartner im Netzwerk Naturstein Altmühlfranken sichern mehr als 1300 Arbeitsplätze in der Region. Die inhabergeführten Unternehmen stärken in einer krisensicheren und nachhaltigen Branche den Wirtschaftsstandort und sorgen mit einem lokalen Materialkreislauf für die Grundlage des Mobilitätsumbaus in der Region.

 

Die fünf Unternehmen im Netzwerk bieten als Arbeitgeber spannende und vielfältige Berufsbilder an. Gemeinsam mit dem Förderverein – Ausbildung für moderne Natursteintechnik in Eichstätt e.V. fungieren sie ebenfalls als Ausbildungsbetriebe für hoch moderne Ausbildungsberufe. So vielfältig wie die Anwendung der Natursteine sind auch die Anforderungen an den Verarbeiter – von handwerklich anspruchsvollen Steinmetzarbeiten bis hin zu sich immer weiterentwickelnden Hightech-Verarbeitungen. Werden Sie ein Teil der großen Natursteinwelt und bewerben Sie sich heute noch für einen Beruf mit Zukunft.

Besuchen Sie die Wanderausstellung. Dies ist ohne Anmeldung möglich.

Interessierte Schulen, öffentliche Einrichtungen und Betriebe können sich für weitere Informationen über die Ausstellung bei der Wirtschaftsförderung, der Zukunftsinitiative altmühlfranken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen unter wifoe.lra@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-192 melden.

HINTERGRUND-INFO

NNA = Netzwerk Naturstein Altmühlfranken

Die Initiative zum Netzwerk ging 2013 von den Bürgermeistern der SteinReichen5 sowie

vom Landkreis WUG aus. 2014 gab es dann Abstimmungsgespräche sowie einen Workshop mit den Vertretern der Natursteinbranche sowie auch mit dem LK EI. Das Netzwerk wurde 2015 gemeinsam gegründet.

Ziel war und ist es, die öffentliche Wahrnehmung für das Naturprodukt Stein und seine In-

dustrie weiter zu schärfen sowie die Nachhaltigkeit der Branche zu adressieren.

 

Wer sind die Mitglieder des Netzwerks?

Die regional ansässigen Natursteinbetriebe

o Franken Schotter mit den Vereinigte Marmorwerke Kaldorf

o Max Balz

o Solnhofen Stone Group

o Schotter- und Steinwerk Weißenburg

bilden das Netzwerk Naturstein Altmühlfranken

Unterstützt werden sie von den beiden Landkreisen Eichstätt und Weißenburg-

Gunzenhausen und der Gemeinde Titting sowie den STEINreichen5, ein Verbund der Gemeinden Langenaltheim, Mörnsheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen.

Das neueste Mitglied ist Förderverein - Ausbildung für moderne Natursteintechnik in

Eichstätt e.V.; der in Eichstätt ansässige Verein gibt Innovationsimpulse für eine moderne

und zeitgerechte Ausbildung in der Natursteintechnik. Gemeinsam mit Unterstützern und

Förderern soll das Berufsbild des Naturwerksteinmechanikers gestärkt werden.

Das Naturstein-Netzwerk wird gemanagt von Bayern Innovativ sowie unterstützt von den

Wirtschaftsfördern der beiden Landkreise.

Die regional ansässigen Natursteinbetriebe Franken Schotter, Max Balz, Solnhofen Stone

Group, Schotter- und Steinwerk Weißenburg und Vereinigte Marmorwerke Kaldorf bilden das

Netzwerk Naturstein Altmühlfranken (=NNA). Unterstützt werden sie von den beiden Landkreisen Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen, der Gemeinde Titting sowie den STEINreichen5, ein Verbund der Gemeinden Langenaltheim, Mörnsheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen. Das vom Cluster Neue Werkstoffe der Bayern Innovativ gemanagte Netzwerk begrüßte im Rahmen eines Treffens den Förderverein - Ausbildung für moderne Natursteintechnik in Eichstätt e.V. als neues Mitglied. Der in Eichstätt ansässige Verein gibt Innovationsimpulse für eine moderne und zeitgerechte Ausbildung in der Natursteintechnik. Gemeinsam mit Unterstützern und Förderern soll das Berufsbild des Naturwerksteinmechanikers gestärkt werden.

Das erklärte Ziel des bereits 2015 gegründeten Netzwerkes Naturstein Altmühlfranken ist es,

die öffentliche Wahrnehmung für das Naturprodukt Stein und seine Industrie weiter zu schärfen sowie die Nachhaltigkeit der Branche zu adressieren.

 

Weitere Informationen zum Netzwerk finden Sie unter folgenden Links:

www.altmuehlfranken.de/wirtschaft/steinindustrie/netzwerk/ und www.bayern-innovativ.de/de/netzwerk-naturstein-altmuehlfranken

Fördervereins Ausbildung für moderne Natursteintechnik in Eichstätt e.V.

Ansprechpartner: Wolfgang Eschenweck; seit 15 Jahren als Lehrer im Fachunterricht für Na-

turwerksteinmechaniker an der staatlichen Berufsschule Eichstätt, seit 30 Jahren Steinmetz

und Steinbildhauer; Lehramt für Bautechnik studiert; Stellv. Vorsitzender des Fördervereins

Ausbildung für moderne Natursteintechnik in Eichstätt e.V.

Der Verein wurde in den 2000er Jahren gegründet, um den Berufsschulunterricht für Natur-

werksteinmechaniker aber auch den Meisterkurs zum Industriemeister Naturstein unterstüt-

zend zu begleiten.

Ziel war es, Ausbildungsmaßnahmen und Schüler mit Zuschüssen zu unterstützen, wie z.B.

Besichtigungsfahrten in Natursteinunternehmen zu bezahlen, um die Teilnahme auch bei ge-

ringem Einkommen zu sichern. Hier setzt die aktuelle Zielsetzung des Vereins an: Wir wollen Jugendliche zum Beruf bringen, darüber informieren, was produziert wird, welche interessanten Arbeiten tatsächlich zum Beruf gehören und diesen damit als erstrebenswert darstellen (Zielgruppe sind auch die Eltern). Es soll deutlich werden: Der Naturwerksteinmechaniker ist ein moderner, anspruchsvoller, technologieorientierter Industrieberuf. Gleichzeitig ist das Ziel, Unternehmen darin zu unterstützen,

Auszubildende zu finden.

Die Wanderausstellung durch die Landkreise Weißenburg und Eichstätt ist für den Förderverein Ausbildung für moderne Natursteintechnik in Eichstätt e.V. demnach Teil unserer Kampagne, um dem Ausbildungsberuf, gerade im Einzugsbereich der einheimischen Industriebetriebe, mehr Fachkräftenachwuchs zu bescheren.

 

 

Ansprechpartner:

Sabine Unterlandstaettner

Zukunftsinitiative altmühlfranken, Wirtschaftsförderung

Tel. 09141/902-204;

Mail: sabine.unterlandstaettner@landkreis-wug.de