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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Burgruine "Obere Veste"

Die Obere Veste in Treuchtlingen
Historisches Burgfest auf der Oberen Veste

Die vorbildlich sanierte Burgruine ist ein lohnendes Ausflugsziel, zumal Sie von hier einen guten Überblick über zu ihren Füßen liegende Stadt Treuchtlingen haben.

Geschichte der Oberen Veste
In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand auf einem Bergsporn westlich von Treuchtlingen eine Höhenburg als bedeutende Wehranlage mit steinernem, freistehenden Wohnturm und mehreren Vorhöfen. Nach zwei schweren Brandkatastrophen gelang es 1340 dem Treuchtlinger Ortsadel, die Burg in seinen Sitz zu bringen.

Doch schon im Jahre 1422 starb das Geschlecht der Treuchtlinger Ritter aus, die Erben verkaufen Mitte des 15. Jahrhunderts Burgen und Herrschaft an die Marschälle von Pappenheim. Die unmodern gewordene Höhenburg ließen die Pappenheimer schon gegen Ende des 15. Jahrhunderts verfallen.

Sanierung der Burg
Seit 1975 wird die Burgruine durch die Fördergemeinschaft Burg Treuchtlingen e.V. freigelegt, saniert und teilweise wieder aufgebaut.

Im Burghof sieht man die aus den Originalsteinen rekonstruierte Zisterne und die ziegelgepflasterte Herdplatte der Burgküche. Der auf den Grundmauern des alten Wohnturmes errichtete Aussichtsturm bietet einen guten Blick auf die Ruine.

Burgfest und Burgstube
Das Burgareal ist alljährlich Schauplatz des Burgfestes (am dritten Wochenende im Juni), alle drei Jahre wird ein großes historisches Burgfest organisiert.

Die rustikal eingerichtete Burgstube im alten Halsgraben ist im Sommer an jedem zweiten Sonntag im Monat für Besucher geöffnet. Ein Besuch lohnt sich! Weitergehende Informationen sind auch auf der Internetseite des Burgvereins abrufbar.

 

Geheimtipp: Vom neuen, erhöhten Burgturm haben Sie einen besonders guten Blick auf Treuchtlingen. Den Schlüssel zur Besichtigung des Bergfrieds erhalten Sie gegen Kaution in der Kur- und Touristinformation Treuchtlingen.