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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Bekanntmachungen und Presseinformationen der Stadt Treuchtlingen



Freies WLAN in Treuchtlingen

Erster „BayernWLAN“–Hotspot im Rathaus in Betrieb genommen

Sicher, unbegrenzt und ohne Passwort surfen

Im Bürgerbüro im Treuchtlinger Rathaus wurde der erste „BayernWLAN“-Hotspot in Betrieb genommen. Bürger und Besucher können ab sofort kostenlos im Internet surfen. Der Empfangsbereich reicht vom Erdgeschoss des Rathauses bis auf den Rathausplatz.

Einen zweiten Hotspot wird es im Rahmen der Innenstadt-Modernisierung auf dem Partnerschaftsplatz in der Bahnhofstraße geben.

Der Freistaat Bayern plant bis 2020 ein flächendeckendes WLAN bei Behörden, in Kommunen und bei touristischen Zielen, das von allen kostenlos genutzt werden kann. Bisher wurden bereits rund 450 Verträge mit Kommunen über rund 800 kommunale Standorte für BayernWLAN ge-schlossen. Bayernweit ist das WLAN-Netz unter dem gleichen Namen @BayernWLAN zu erkennen.

Die Verbindung hat keine Sicherheitsverschlüsselung. Daher sollten keine sensiblen Daten übermittelt werden. Ein Jugendschutzfilter unterbindet technisch das Aufrufen von jugendgefährdenden Inhalten.

Kostenlos ohne Anmeldung ins Netz – dieser Wunsch wird weltweit immer größer und von der Bevölkerung gleichermaßen selbstverständlich erwartet. Auch die Stadt Treuchtlingen arbeitet daran, die Innenstadt und andere touristische Plätze optimal mit kostenlosem Internet-Zugang zu versorgen. Neben den genannten zwei „BayernWLAN“-Hotspots, die es in der Stadt geben wird, baut die Stadt aber vor allem auf die Kontakte zum unabhängigen Bürgernetz „Freifunk“. Freifunk ist eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit. Diese nichtkommerzielle Initiative besteht vor allem aus engagierten Bürgern, die sich in einem Verein zusammen-geschlossen haben.

Bei Freifunk teilen Inhaber eines Internet-Anschlusses über einen zusätzlichen W-LAN-Router, versehen mit der Freifunk-Software, einen Teil ihres Internet-Zuganges mit anderen. Gleichzeitig trennt der Freifunk-Router das eigene Netz komplett vom Freifunk-Netz.

Ohne Verschlüsselung oder Passwort von jedem nutzbar ist Freifunk nicht für den Download großer Datenmengen, sondern einfach für kurze Abfragen im Netz gedacht. Je mehr mitmachen, desto größer, dichter und besser wird das Netz.

Von der Stadtverwaltung selbst aufgebaute Freifunk-Standorte sind bisher:

Rathaus/Rathausplatz, Bücherei, Schloß und Schloßgraben, Bürgerhaus und das Kulturzentrum Forsthaus

Erste Freifunk-Hotspots in Treuchtlingen werden in der Innenstadt aber auch schon von Privatpersonen und Unternehmern betrieben, so z. B. in einer Arztpraxis, einem Therapiezentrum und einem Restaurant.

Bei Interesse stellt die Verwaltung gerne einen Kontakt zu Bürgern her, die in der Freifunk-Organisation engagiert sind und bei der Einrichtung eines Freifunk-Hotspots behilflich sind.

Alle wichtigen Infos zu Freifunk finden Sie im Flyer zusammengefasst.

 

 

Energienutzungsplan für die Kernstadt von Treuchtlingen

Die Stadt Treuchtlingen hat für die Kernstadt die Erstellung eines Energie-nutzungsplans in Auftrag gegeben. Der von ENERGIEAGENTUR Nordbayern ausgearbeitete Endbericht wurde in der Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschusssitzung am 16.03.2017 vorgestellt und beschlossen. Die Planerstellung wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert.

Der Energienutzungsplan dient als kommunales Planungsinstrument und wird mit dem Ziel erstellt, eine möglichst verbrauchsarme, auf erneuerbare Energien gestützte, intelligente Strom- und Wärmeversorgung im Gemeindegebiet zu installieren. Der Energienutzungsplan bildet damit die Basis, um Maßnahmen zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und zur Umstellung auf erneuerbare Energien zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Er liefert sozusagen eine umsetzungskoordinierte Bedienungsanleitung für die lokale Energiewende.

Die erste Phase der Erstellung des Energienutzungsplans war die umfangreiche Bestands- und Potenzialanalyse. Dabei wurde der gegenwärtige und der zukünftig zu erwartende Energiebedarf, die vorhandene Energieinfrastruktur und die verfügbaren Potenziale erneuerbarer Energien im Untersuchungsgebiet analysiert.

Es wurde zunächst der Energiebedarf der unterschiedlichen Verbrauchergruppen, private Haushalte, kommunale und öffentliche Gebäude, Industrie und Großgewerbe, und deren derzeitiger Einsatz von erneuerbaren Energien ermittelt und analysiert.

Der Endbericht des Energienutzungsplans kann hier eingesehen werden:

- Energienutzungsplan

- Pläne

 

 

 

Aufhebung der Rechtsverordnung über das Verbrennen von holzigen Gartenabfällen im Gebiet der Stadt Treuchtlingen

Aufgrund des Wegfalls der Ermächtigungsgrundlage für alle gemeindlichen Verordnungen,in denen das Verbrennen holziger Gartenabfälle aus in zusammenhängend bebauten Ortsteilen liegenden Gärten zugelassen wurde, wird die Rechtsverordnung über das Verbrennen von holzigen Gartenabfällen im Gebiet der Stadt Treuchtlingen vom 23.07.2010
aufgehoben (Beschluss des Stadtrats vom 09.03.2017).

Treuchtlingen, 14. März 2017
Stadt Treuchtlingen


Werner Baum
1. Bürgermeister

 

 

 

Mikrozensus 2016

Auch im Jahr 2016 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamt für Statistik werden im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch bei ihrem Pendlerverhalten befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

im Jahr 2016 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte der Familien, ermittelt. Der Mikrozensus 2016 enthält zudem noch Fragen zum Pendlerverhalten der Erwerbstätigen sowie der Schüler und Studierenden. Neben dem hauptsächlich benutzten Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeits- oder Ausbildungsstätte werden auch die Entfernung und der Zeitaufwand für den Weg dorthin erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für die zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.

Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, das jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichten. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.

Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2016 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen.

Weiter Informationen finden Sie unter

https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2016/6_2016.php