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Aktuelles
Im September beginnt wieder das neue Schuljahr.
Interessenten können sich bei Günther Hüttinger (vormittags in der Kur- und Touristinfo, Tel. 09142/20218-10) bzw. bei der Stadtverwaltung, Frau Stöhr, Tel. 09142/9600-34 melden.
Hier können Sie das neue Faltblatt mit den wichtigsten Informationen als pdf-Dokument herunterladen.
Musikalisches Spektrum wird erweitert(Artikel im Treuchtlinger Kurier vom 05./06.09.09)
TREUCHTLINGEN (hed) – Das insgesamt sechsköpfige Team der Städtischen Musikschule bekommt demnächst Zuwachs: Ab dem 15. September unterstützen vier weitere namhafte Musiker den Unterricht und erweitern damit die Angebotspalette. Neben Schulleiter Günther Hüttinger, der in Trompete und Keyboard unterrichtet, gehören derzeit Doris Morenz (Blockflöte, Klavier), Erik Scheffel (Schlagzeug), Christian Reif (Querflöte, Klavier) sowie Claudia Esch (Blockflöte, Klavier) und Ronald Meingast (Gitarre) zum Lehrer-Team. Dieses soll jetzt weiter verstärkt werden.
Und so präsentierte Hüttinger, den viele auch als «Chef» der Treuchtlinger Stadt- und Jugendkapelle kennen, denn auch nicht ganz ohne Stolz in diesen Tagen das neue Quartett – allesamt Top-Musiker, die ihr Geschäft nicht zuletzt auch durch ihre jahrelange Bühnenerfahrung mehr als verstehen.
Stephan Werani, der mit der Band «Live Style» für längere Zeit auf den Bühnenbrettern stand, wird in den Fächern Saxophon und Gitarre unterrichten. Er wird zudem durch seine langjährige Banderfahrung eine Bereicherung für die Schulband sein. Als hervorragender Tenorhornist und Big-Band-Posaunist konnte Werner Ruppert gewonnen werden. Er wird sein Wissen im Instrumentalunterricht und beim Aufbau eines Jugendorchesters weitergeben.
Timo Wolski, ehemaliger Klarinettist des Musikkorps in Neubiberg, kümmert sich um alle Klarinettenschüler und unterstützt außerdem die Bläserklassen. Und mit Gabi Uellendahl kommt nach einer Babypause wieder eine alte Bekannte zurück in die Musikschule. Bei ihr können Vorschulkinder zwischen vier und sechs Jahren die musikalische Früherziehung kennenlernen. Denn je früher Kinder an die Musik bewusst herangeführt werden, desto unverkrampfter und nachhaltiger wird es gelingen, ihnen die Türen in die reiche und bereichernde Welt der Musik zu öffnen.
Verändertes Konsumverhalten Mit den neuen Unterrichtsangeboten wird in der Städtischen Musikschule (Am Schulhof 10) nun das gesamte Spektrum der Holz- und Blechblasinstrumente sowie der Perkussion abgedeckt. Damit will die Städtische Musikschule möglichen Interessenten weitere Anreize schaffen, ein Instrument zu erlernen.
Denn in Zeiten, in denen sich bei der Jugend das Konsumverhalten in Sachen Medien und Unterhaltung völlig gewandelt hat und auch das sogenannnte G8 vielen Heranwachsenden kaum mehr zeitliche Spielräume für andere Dinge lässt, ist es nicht unbedingt einfach, das Interesse z.B. an Klavier und Saxophon zu wecken. Und nicht selten empfinden es die Jugendlichen als einfacher und angenehmer, irgendetwas zu konsumieren, statt selbst ein Instrument in die Hand zu nehmen.
Dabei geht es beim Erlernen eines Instrumentes nicht einfach nur um schnödes Büffeln. Und die böse Klavierlehrerin, die dem Schüler auf die Finger haut, weil er seine Hände nicht sauber gewaschen hat, ist längst Vergangenheit. Die Musiklehrer verstehen sich heute als Partner und Begleiter ihrer Schützlinge, die ihnen die Welt der Musik Stück für Stück zugänglich machen möchten. Damit bekommt der werdende Musiker eine ganz neue Erfahrung vermittelt und vor allem ein Mittel an die Hand, sich individuell auszudrücken. Sei es im Einzelunterricht oder im Ensemble.
Für die ganz Kleinen gibt es je nach Alter in der Musikschule die Möglichkeit, sich spielerisch im Montessori-Musikgarten (für Kinder ab zwei Jahren) bzw. in der musikalischen Früherziehung (ab vier Jahren) dem Themenkreis Klang und Rhythmus zu nähern. Kinder ab acht Jahren können in der Bläsergruppe von Anfang an wie in einem richtigen Orchester lernen und spielen. Übrigens: Bei einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Schülern werden die Bläsergruppen auch direkt in den Ortsteilen unterrichtet. Interessierte können auch einmal völlig unverbindlich in der Musikschule vorbeischauen und einfach ein Instrument ausprobieren.
Und da bekanntlich der Applaus das Brot des Künstlers ist, bieten sich den Musikschülern reichlich Gelegenheiten, ihr Können vor einem breiteren Publikum unter Beweis zu stellen. Schließlich organisiert Hüttinger immer wieder Musikschul-Konzerte und andere Auftritte. Die Fortgeschrittenen können sich außerdem in die Stadt- und Jugendkapelle einreihen, die auch über die Stadtgrenzen hinaus öfters auf Achse ist, um die Altmühlstadt musikalisch gebührend zu repräsentieren.
Für das kommende Jahr hat der Musikschulleiter zudem die Aufführung eines Kindermusicals in der Stadthalle geplant, bei dem die Kleinen den Tanzpart übernehmen und die älteren Schüler den musikalischen Rahmen liefern.
«Natürlich hoffen wir, dass das erweiterte Angebot an der Musikschule auch von der Bevölkerung entsprechend angenommen wird», sagte Günther Hüttinger. Und: «Der Unterricht in den Instrumentalfächern kann sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen, die neu einsteigen oder ihr Können auffrischen bzw. erweitern wollen, in Anspruch genommen werden.»
Gebührenordnung (ab 01.09.2002)
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