A A A |
Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Georg Wolski

Georg Wolski gehörte von 1960 bis 1996 als SPD-Politiker dem Stadtrat an, von 1988 bis 1990 war er fraktionslos.

In den 60er und Anfang der 70er Jahre war er Mitglied des Kreistages.

1957 wurde er zum 1. Bevollmächtigten der Ortsverwaltung der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) gewählt. Von 1956 - 1970 war er Personalratsvorsitzender des Bahnbetriebswerkes Treuchtlingen und von 1958 - 1976 Mitglied des Bezirkspersonalrates bei der Bundesbahn-Direktion München. Von 1956 bis zu seiner Verabschiedung 1995 war er Mitglied des DGB-Kreisvorstandes und ab 1981 mit Unterbrechungen stellvertretender Ortskartellvorsitzender.

Georg Wolski hat sich von jeher der Arbeiterwohlfahrt und dem Krankenpflegeverein besonders verbunden gefühlt. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Heimat- und Bädervereins. Er hat den Fischereiverein mitbegründet und war Mitglied im Bund Naturschutz. Er war auch Mitglied im Musikverein, im Trachtenverein, im Gesangsverein, im Alpenverein, sowie bei den Naturfreunden und dem ESV.

1984 hat er gebeten, von seiner Auszeichnung mit dem Silbernen Ehrenring Abstand zu nehmen, mit dem Hinweis auf die für ihn selbstverständliche Pflichterfüllung während seiner aktiven Zeit im kommunalen Ehrenamt.

1999 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

"Unsere Stadt wäre um so vieles ärmer, wenn es die Persönlichkeit Georg Wolski nicht gäbe. Ein Mann mit Ecken und Kanten, liebenswürdig, nie verletzend, stets um Ausgleich bemüht und immer hilfsbereit. Wenn ein soziales Gewissen personifiziert werden kann, dann trägt es den Namen Georg Wolski", so Altbürgermeister Herrmann bei der Verleihung des Goldenen Ehrenrings.


"Der Stadtrat hat am 25. April 1996 mit einstimmigem Beschluss Herrn Georg Wolski in besonderer Anerkennung seiner großen Verdienste um das Gemeindewohl und die Entwicklung der Stadt Treuchtlingen in Verbindung mit einer 36-jährigen Stadtratstätigkeit den Goldenen Ehrenring verliehen."

Treuchtlingen, den 25. April 1996

Die Urkunde können Sie hier einsehen.