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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Herzlich Willkommen an der Grundschule Treuchtlingen

 

Sportlicher Tag der 3. und 4. Klassen

Bei strahlendem Sonnenschein gab es am vergangenen Mittwoch  für die 3.Klassen der Grundschule Treuchtlingen eine spielerische, bewegungsreiche und motivierende Sportveranstaltung. Zum vierten Male wurde der so genannte Treuchtlinger Schülertriathlon durchgeführt, bei dem es aber nicht um persönliche Höchstleistungen, sondern um die Gesamtleistung der Klasse ging. Im Vordergrund stand eine motivierende und spielerische Auseinandersetzung mit dieser Ausdauersportdisziplin. So mussten die Schüler einen Laufparcours im Kurpark absolvieren, einen Radrundkurs bewältigen und abschließend im Hallenbad ein kurzen Streckenabschnitt schwimmend zurücklegen. Die Leistung jedes Schülers der Klasse zählte zur Gesamtwertung und so wurde auch entsprechend jeder bei seinem sportlichen Einsatz von seinen Klassenkameraden lautstark angefeuert. Das Fitness-Zentrum „Get Fit“  wollte auch alle Kinder  für ihre Anstrengungen belohnen und so bekamen die einzelnen Klassen je einen Gutschein für den gemeinsamen Besuch der Treuchtlinger Minigolf-Anlage, die ebenfalls für die Grundschule den Preis herabsetzte.

Die Klasse mit den meisten Punkten bekam natürlich eine Siegerurkunde und einen Pokal für die hervorragende Gesamtleistung. Für ihren sportlichen Auftritt bekamen alle Kinder ein farbiges Klassen T-Shirt zur Erinnerung, das gesponsert wurde von der Sparkasse Treuchtlingen, die unsere sportlichen Aktivitäten stets interessiert unterstützt.

Zur gleichen Zeit spielten die 5 vierten Klassen in der kleinen „EM“ auf der Bezirksportanlage den „Viertklassmeister“ heraus. In diesem Jahr ging der Pokal nach Wettelsheim an die Klasse 4c, die unsere Schule ebenfalls bei der Kreismeisterschaft der Grundschulen im Landkreis vertrat.

Echtes Kaiserwetter für 470 kleine Ausdauersportler

Am "Brückentag" schien in Treuchtlingen die Sonne als zusätzlicher Motivationsschub für 470 Grund- und Förderschüler, die zum vierten Male einen Spendenlauf an der Grundschule Treuchtlingen durchführten. Wie in den letzten Jahren liefen Bürgermeister Werner Baum und Schulleiter Herbert Brumm die Startrunde mit dem ersten Pulk der Kinder, der sie bald überholte. Bei strahlendem Maiwetter liefen die  Treuchtlinger Kinder insgesamt 3800 Kilometer. So dass ein Schnitt pro Kind von fast 8 Kilometer zu zählen ist.  Es gab zahlreiche Kinder die sogar die 20 Kilometer-Marke innnerhalb der vorgegebenen drei Stunden hinter sich ließen. Aber in erster Linie zählte, dass jeder seine eigene Leistung definieren konnte und berechtigt darauf stolz sein konnte.  An diesem Tag sollte die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen.  Man konnte joggen mit Freunden oder Eltern eine Runde gehen und dazwischen sich mit vom Elternbeirat bereitgestellten Obstschnitten erfrischen. So gingen in eineinhalb Stunden 35 Melonen und 200 Bananen weg, wie die warmen... Der Spendenertrag bleibt in diesem Jahr, nach einem Beschluss des Elternbeirates, an den Schulorten und soll zum einen zur Verbesserung der Pausenhöfe oder ähnliches hergenommen werden. Sowohl Kinder, als auch Eltern und Lehrer (siehe Fotos) beteiligten sich mit sichtbarer Freude an diesem Sporttag, der eine echte, motivierende Alternative zu den klassischen Sportfesten darstellt und mit über 1000 Gästen auch ein schönes sportliches ,bewegtes Schulfest der Grundschule darstellte.

Klasse 3c besucht die Wettelsheimer Feuerwehr

Am Montag, den 11.04.15, besuchten wir die Feuerwehrwache in Wettelsheim. Dort angekommen begrüßten uns schon der Kommandant Herr Schwimmer und zwei seiner Kollegen. Nachdem sie uns etwas über die Geschichte der Feuerwehrwache Wettelsheim erzählt hatten, zog einer der Feuerwehrmänner seine komplette Ausrüstung mit Atemschutzmaske an. Wir wussten schon, wie die einzelnen Teile hießen, da wir das schon im Unterricht besprochen hatten. Danach gab es ein Anziehwettrennen, bei dem immer zwei Kinder gegeneinander angetreten sind und schnellstmöglich einen Teil der Feuerwehrkleidung anziehen mussten, fast wie bei einem echten Einsatz! Anschließend ging es hinaus in den Hof der Feuerwehrwache. Dort haben wir erst einmal das große Löschfahrzeug bestaunt, durften mit den Lautsprechern eine Durchsage machen, das Blaulicht einschalten und sogar im Wagen sitzen. Zum Schluss hieß es dann „Wasser marsch!“. Jedes Kind konnte den Schlauch mit Spritze halten und den Baum im Nachbargarten „löschen“. Gar nicht so einfach den Schlauch fest zu halten und genau zu zielen! Wir sind dabei alle ganz schön nass geworden!

Es war ein spannendes Erlebnis selbst einmal Feuerwehrmann spielen zu dürfen und wir bedanken uns herzlich bei der Wettelsheimer Feuerwehrwache für die tolle Aktion!

Obstbaumschnitt des Gartenbauvereins mit Grundschülern

Kurz vor den Osterferien führte die Schule Wettelsheim mit den Klassen 1c und 2c eine Obstbaumschneideaktion durch. Gemeinsam mit dem Wettelsheimer Obst- und Gartenbauverein wollten die Schüler  die Bäume der schuleigenen Streuobstwiese in Form schneiden, damit beim  Saftmosten im Herbst wieder genügend Äpfel zur Verfügung stehen. Ludwig Schwimmer vom Gartenbauverein hatte mit Erwin Högner und Erwin Satzinger zwei tatkräftige Mitarbeiter mitgebracht. Während die Helfer mit Traktor und angebauter Hebebühne auch die oberen Äste kürzen konnten, mussten die Buben und Mädchen der beiden Klassen ganz schön schuften, um alle Äste wegzutragen. Alle Kinder halfen mit Feuereifer mit und so waren nach drei Stunden alle Bäume geschnitten. Jetzt hoffen alle auf ein gutes Obstjahr und eine reiche Ernte im Herbst. Ein großer Dank gebührt den drei Helfern des Gartenbauvereins Wettelsheim, ohne deren Hilfe so eine Schneideaktion nicht möglich wäre. 

Umweltaktion der Grundschule mit syrischer Beteiligung

Teamarbeit ist ein wichtiges Bildungsziel; wer dafür begeistert werden soll, muss es vorgelebt bekommen. Die Grundschule Treuchtlingen arbeitet bei vielen Pflanzaktionen seit Jahren eng zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und dem Landschaftspflegeverband. Ob im Auwald bei Graben oder bei anderen Projekten; die Zusammenarbeit hat sich bewährt und kann vorbildhaft als Muster dienen.

 Das Bachmuschelprojekt im Möhrenbach vor Gundelsheim ist inzwischen ein Selbstläufer für die drei Kooperationspartner.   Alle Beteiligten freuen sich schon Wochen vor der Projektarbeit  darauf.      Jeweils drei Klassen fahren  zu dem Bereich des Möhrenbaches, der vom Wasserwirtschaftsamt für die Anpflanzung von 320 Sträuchern und Bäumchen vorbereitet wurde. Mit Hilfe dieser Aktion,  bei der Kinder Sträucher, Erlen und Weiden entlang des Baches anpflanzen, soll die Wasserqualität für Bachmuscheln und Flusskrebse weiter verbessert werden. Diese handlungsorientierte  Aktivität in der Natur bringt die Kinder dem heimatlichen Naturraum näher  und erfüllt damit ein weiteres wichtiges Bildungsziel. Dass  dieser Ansatz des praktischen Lernens in der Umweltbildung für die Grundschule Treuchtlingen seit Jahren eine wichtige Säule ist, betonte Schulleiter Herbert Brumm im Projektgespräch. In diesem Jahr kam nun eine Besonderheit hinzu. Nachdem an der Grundschule Treuchtlingen seit September eine Übergangsklasse mit syrischen und irakischen Kindern existiert, wurde beschlossen, auch diese Kinder gemeinsam  mit einer deutschen Klasse zum Pflanzen mitzunehmen. In einem Elterngespräch mit den syrischen Vätern war vorher spontan die Idee entstanden,  die Pflanzaktion der Treuchtlinger Grundschule  zu unterstützen. Also fuhren sowohl die Treuchtlinger Ganztagesklasse mit ihrer Lehrerin, Frau Turan, als auch  die Asylkinder der Übergangsklasse mit ihren Vätern und Müttern mit einem Bus nach Gundelsheim und verbrachten einen sonnigen Nachmittag in lockerer Arbeitsatmosphäre am Möhrenbach, wo Frau Beckstein vom Landschaftspflegeverband das Ökosystem des Baches mit seinen Pflanzen und Tieren zeigte und erklärte. Herr Lebender vom Wasserwirtschaftsamt koordinierte mit seinen FÖJ-Praktikanten den praktischen Teil der Pflanzung. Der Schulsozialarbeiter Martin Bruhn und seine Praktikanten unterstützten tatkräftig  wie immer die Kinder beim Arbeiten in der Natur.  Alexander Hammel , der in seinem freiwilligen sozialen Jahr die Arbeit mit den Asylkindern und Asyljugendlichen in Treuchtlingen mit großartigem Engagement koordiniert, leistete auch hier wieder intensive Hintergrundarbeit. Mit  Hilfe ihrer  Eltern wollten die syrischen Jugendlichen  ein Stück weit die Unterstützung zurückgeben, die sie in Treuchtlingen  empfangen haben.

Diese gemeinsame Umweltaktion hat nicht nur Wissen vermittelt und allen Beteiligten  viel Spaß gemacht, sondern auch  menschliche Nähe und gegenseitiges Vertrauen entstehen lassen.

Ernährungstag der Ganztagesklasse mit der Edeka Stiftung

Am Dienstag, den 19. Januar 2016 hatte die Klasse 3agt einen besonderen Schultag zum Thema „Ernährung und Bewegung“.

Gleich in der Früh ging es los. Die ganze Klasse machte sich auf den Weg in die Räume der Mittagsbetreuung, weil da eine Küche gibt. Wir begrüßten die Leute der Stiftung Edeka. Die Mitarbeiter Nico und Marie machten mit uns zuerst ein gesundes Frühstück. Es gab Piratenspieße. Wir haben folgendes aufgespießt: Vollkornbrot, Tomaten, Käse, Gurken und gelbe Paprika. Wasser und Saft gab es zu Trinken. Wir haben gleich gelernt, dass es wichtig ist, Saft nicht pur zu trinken, sondern mit Wasser zu vermischen. Danach schauten wir einen kurzen Film an, bei dem wir lernten, wie die Nahrung durch unseren Körper wandert. Als nächstes gingen wir in den Gymnastikraum und spielten Bewegungsspiele. Am besten hat uns Kettenfangen gefallen. Danach machten wir Stationen zu verschiedenen Lebensmitteln. Wir sollten Kräuter schmecken, fühlen, riechen und erkennen. Endlich gings ans Kochen. Zubereitet haben wir Vollkornnudeln mit Gemüse-Tomate-Soße. Der Nachtisch war Obstsalat mit Quark. Zuletzt haben wir noch sehr viel zum Thema „Überfischung“ erfahren und worauf wir achten müssen, wenn wir Fisch einkaufen.

So war unser Ernährungstag. Allen hat es sehr gut gefallen.

                                                                       Marco, Hanna 3agt

Besuch des Bürgermeisters Werner Baum in der Wettelsheimer Klasse 3c

Thema: Präsentation der Pläne für den Umbau des Spielplatzes an der Denkmalslok

Vor einigen Wochen haben wir den Spielplatz an der Lok in Treuchtlingen mit Frau Tempes erkundet und uns die kaputten Spielgeräte angeschaut. Danach haben wir uns Spielgeräte überlegt, die wir uns für den Umbau des Spielplatz wünschen. In der Klasse haben wir eine Umfrage durchgeführt und uns für eine Nestschaukel, eine Seilbahn und eine Spiralrutsche entschieden. Wir haben unsere Ideen dem Jugendrat gegeben, der hat sie dann an den Stadtrat weitergeleitet, der entschieden hat.

Am Mittwoch, den 17.02.16, besuchten uns dann der Bürgermeister Werner Baum, Herr Bruhn, Herr Gründel und zwei Praktikantinnen, um uns die Pläne für den Umbau des Spielplatzes an der Lok vorzustellen. Die Sachen waren alle voll cool und auch sehr teuer. Von unseren Ideen kommen die Seilbahn und die Nestschaukel auf den neuen Spielplatz und auch noch einige andere tolle Geräte, wie ein Trampolin.

Wir haben dann gleich auch noch Vorschläge für die Spielplätze in anderen Ortsteilen gemacht und dem Bürgermeister, Herrn Bruhn und Herrn Gründel viele Fragen über den Spielplatz, die Gemeinde und den Jugendrat in Treuchtlingen gestellt.

Wir haben uns sehr über den Besuch des Bürgermeisters in unserer Klasse gefreut und sind schon gespannt auf den neuen Spielplatz an der Lok.

Autoren: Klasse 3c aus Wettelsheim

Wieder erfolgreiche Beteiligung der SAG Tischtennis

Die Büttelbronner Tischtennis Club war am ersten Kreisranglistenturnier für Jugendliche und Schüler in der Saison 2015/16 wieder die erfolgreichste Mannschaft. Zu diesem Erfolg konnte die Sportarbeitsgemeinschaft Tischtennis, die in Kooperation mit dem TTC stattfindet einen spitzen Beitrag leisten. Die beiden Spieler Franz Möhl und Luca Dinkelmeyer aus der Klasse 4d belegten die ersten beiden Plätze  bei den Schülern B.

Dies ist ein weiteres Zeichen für die produktive Kooperation zwischen Grundschule und dem Tischtennisverein Büttelbronn.

Jim Knopf in der Lesewerkstatt

Am Montag kam, wie jedes Jahr Christine Schmidt von "Buchunterwegs" aus Weißenburg an unsere Schule, um mit den ersten und zweiten Klassen eine erlebnisreiche und mitreisende Lesung über Jim Knopf zu machen. Wie immer begeisterte die gelernte Buchhändlerin die Kinder über eineinhalb Stunden in der neuen Lesewerkstatt der Grundschule.  Eine inszenierte Lesung, bei der die Kinder stets aktiv einbezogen wurden, liesen die Zeit wie im Fluge vergehen.

Grundschule Treuchtlingen erreicht 2. Platz im Schwimmwettbewerb der Metropolregion

Die Metropolregion Nürnberg legt besonderen Wert auf die Entwicklung ihrer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger und setzt sich als erstes zum Ziel, möglichst allen das Schwimmen beizubringen.

Die Siegerehrung und Vorstellung der Seepferdchen-Aktion 2016 fand am Donnerstag, den 14. Januar 2016 im Freizeitbad ATLANTIS in Herzogenaurach statt. Das Freizeitbad ist wie die Adidas AG Förderer der „Aktion Seepferdchen”. Die Ausgangslage ist, dass rund 30% aller Schulkinder nicht schwimmen können und die zweithäufigste Todesursache bis acht Jahre der Tod durch Ertrinken ist. Im vergangenen Schuljahr 2014/15 haben sich 120 Schulen aus Mittelfranken, aus Unterfranken, aus Oberfranken und  aus der Oberpfalz, allesamt aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) an dem Wettbewerb " Aktion Seepferdchen" beteiligt. Die ersten drei Siegerschulen wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Freizeitbad Atlantis in Herzogenaurach geehrt. 315 von 426 Schüler der Grundschule Treuchtlingen können schwimmen. Deshalb landete die Grundschule Treuchtlingen auf dem 2. Platz hinter der Grundschule Altdorf. Die benachbarte Grundschule Weißenburg belegte den 3. Rang. Damit war unser Landkreis sehr gut innerhalb der großen Metropolregion vertreten. Im gemeinsamen Bus fuhren Schüler und Lehrer der beiden Grundschulen aus unserem Landkreis zur Preisveranstaltung nach Herzogenaurach. Schulen aus Bayreuth, der Oberpfalz waren ebenfalls anwesend und so repräsentierten die Treuchtlinger und Weißenburger  Schüler den Süden in der Metropolregion und zeigten gleichzeitig, dass in den beiden Städten Treuchtlingen und Weißenburg die Schwimmschulung der Kinder ein wichtiges Bildungsziel ist. Eine große Überraschung und einen herzlichen Empfang gab es, als der ehemalige Leiter der Altmühltherme Treuchtlingen Herr Geiger die Treuchtlinger Schüler und Schulleiter Herbert Brumm am Eingang seiner neuen Arbeitsstätte des Freizeitbades Atlantis in Empfang nahm.

Aus der Hand von  Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker ,dem poltischen Sprecher des Forum Sports und Frau Sonya Pönitsch, Schulsportreferentin der Regierung von Mittelfranken, nahmen die Schüler Elena Schmidbauer und Paul Schweier stellvertretend für die Grundschule Treuchtlingen die Urkunde entgegen.

Starke Talente in der SAG Tischtennis

Die Sportarbeitsgemeinschaft Tischtennis, eine Kooperation der Grundschule mit dem Büttelbronner Tischtennisverein, brachte bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften in Neuendettelsau hervorragende Leistungen hervor. Franz Möhl vomm TTC gewann mit Linus Dreykorn den Doppelwettbewerb und holte sich den mittelfränkischen Titel. Für Furore sorgte Luca Dinkelmeyer. Er belegte den fünften Platz und ist erster Nachrücker für die Bayerische Meisterschaft. Auch Samuel Schmidt zeigt eine sehr starke Leistung und rundete  mit seinem Spiel den Tischtenniserfolg der Sportarbeitsgemeinschaft des TTC und der Grundschule ab.

14.Mal (!) Umweltschule in Europa

Die Treuchtlinger Grundschule ist und bleibt, nach Aussage des Treuchtlinger Kuriers, der "Star" unter den umweltbewussten Schulen in der Region. Aus der Hand von Staatsministerin Frau Ulrike Scharf nahm Umweltkoordinatorin Melanie Raab und Rektor Herbert Brumm die Auszeichnung der Schule in Nürnberg entgegen. Auch diesmal wurde die Auszeichnung mit drei Sternen versehen, der höchsten Auszeichnungsstufe und die Staaatsministerin war voll des Lobes über die einzigartige Nachhaltigkeit  und die Vorreiterrolle, die die Grundschule Treuchtlingen in Bayern einnimmt.

Alljährige Wettelsheimer Apfelernte

Am Mittwoch, den 7.10. trafen sich die Wettelsheimer Grundschüler auf ihrem Pausenhof, um Apfelsaft zu pressen.

Schon am Vortag sammelten die Schüler die Äpfel, die die Gemeinde der Schule geschenkt hatte. Einige Eltern halfen fleißig mit, die Äpfel von den Bäumen zu schütteln. Anschließend hoben die Kinder die Äpfel auf, sortierten sie aus und verpackten sie in Säcke. Eltern transportierten die Säcke ins Schulhaus.

Am nächsten Morgen kam die mobile Mosterei der Firma Billing und presste die Äpfel zu Saft. Die Schüler halfen fleißig mit: Sie schütteten die Äpfel aufs Förderband und schauten beim Pressen und Abfüllen zu. Zum Schluss trugen sie gemeinsam die heißen Apfelsaftbeutel in den Schulkeller.

Von nun an bekommen die Schüler jeden Freitag frischen Apfelsaft.

Schulanfang an der GS Treuchtlingen

Am Dienstag begann für fast 100 Kinder aus Treuchtlingen und den Ortsteilen eine  neue Phase in  ihrem Leben. 

Nach einem ökumenischen Gottesdienst gingen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten zur Schule um von ihren neuen Lehrern, der Schulleitung und ihren zukünftigen Mitschülern in einem Spalier empfangen zu werden. Während  die Kinder sich schon einmal langsam vertraut machen mit dem Schulalltag, gab es für die Eltern ein Eltern-Café des Elternbeirates um sich ebenfalls kennenzulernen.

 

 

19 Erst- und Zweitklässler ohne deutsche Sprache

In diesem Jahr gibt es eine weitere Besonderheit - eine sogenannte Übergangsklasse mit 19 Kinder ohne deutsche Sprache, die aus verschiedenen europäischen Ländern und auch aus Syrien und dem Irak kommen.Die Aufregung war groß, denn für einige war es etwas besonderes in die Schule gehen zu dürfen und Angst haben zu müssen. Am Rande ereigneten sich auch nette Gesten des neuen Miteinanders. Spontan teilten nämlich Mütter und andere Erstklässler Süßigkeiten mit den Asylantenkindern, worauf sich deren Gesichter um einiges erhellten. Die Schultüten und Büchertaschen der Asylantenkinder wurden zum großen Teil vom Elternbeirat und der Schule gespendet.

Grundschule mit zahlreichen Mäusen beim Volksfestzug unterwegs

Es ist seit Jahrzehnten Bruch, dass sich die Grundschule Treuchtlingen am alljährlichen Höhepunkt des Volksfestes , dem Volksfestzug beteiligt.  Die Arbeitsgemeinschaft Gestaltung , unter der kreativen Leitung der Fachlehrerin Frau Marion Salomon bereitete den Wagen in wochenlanger Arbeit  vor. Mit großer Begeisterung begleiteten über Grundschulmäuse den Wagen der Grundschule.

 

 

 

Barfußpfad wieder aufgemöbelt

Auch in diesem Jahr haben die Klassen 1b aus Treuchlingen und die Klassen 1d und 2d aus Schambach wieder fleißig für den Inhalt der Becken des Barfußpfads gesammelt.

Die verschiedenen Becken wurden mit Baumrinde, Moos, Tannenzapfen, kleinen Ästen, Zweigen und Hackschnitzeln gefüllt.

Im Anschluss an diese Aktion konnten alle den Inhalt der Becken mit den eigenen Füßen testen und fühlen.

Impressionen von unserem "Laufen für KInder"

Abschlusstreffen der Partnerschulen in Polen

Seit zwei Jahren arbeitete die Grundschule Treuchtlingen mit ihren vier Partnerschulen an dem gemeinsamen Projekt „Lasst uns Brücken bauen“. Vom 4.  bis 8. Mai trafen sich die Partner des Comeniusprojektes  ein letztes Mal in Polen.

Lehrer aus der Türkei, Ungarn, Italien und Deutschland reisten nach Dabrowka Wielkopolska, um das äußerst erfolgreiche Comeniusprojekt zum Abschluss zu bringen.

Die polnischen Schüler waren sehr neugierig auf die ausländischen Gäste und bereiteten ihnen einen warmherzigen Empfang mit Liedern, Tänzen und selbstgebastelten Geschenken. Auch der Priester und der Ortssprecher begrüßten die Lehrer nach alter Tradition mit Brot und Salz.

Dann ging es auch schon an die Arbeit.                                          

Zuerst stand eine Schulhausführung auf dem Programm. Die polnische Partnerschule der Grundschule Treuchtlingen umfasst die Jahrgangsstufen 1 bis 6 mit jeweils einer Klasse pro Jahrgang. Einige Lehrer staunten über die kleinen Klassen (max. 18 Schüler) und die interaktiven Tafeln, die diese doch recht kleine Schule ( 93 Schüler) besitzt und die in fast allen Klassenzimmern zu finden waren. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Schule einen kapitalkräftigen Sponsor hat: Ikea besitzt in dieser Region große Fertigungshallen und unterstützt die Schule gelegentlich bei größeren Anschaffungen.

Anschließend wurden die vielfältigsten Fragen der polnischen Schüler zu den Herkunftsländern und Schulen der Gäste beantwortet. Die Kinder dieser Schule erhalten schon ab der ersten Klasse Deutschunterricht. Zusätzlich wurden den Gästen  ältere Schüler, die aus dem benachbarten Gymnasium freigestellt waren, als Übersetzer zur Seite gestellt. Beim Dolmetschen konnten diese ihre beeindruckenden Fremdsprachenkenntnisse in Deutsch und Englisch unter Beweis stellen. Danach stand noch ein Besuch des Kindergartens  auf dem Programm, der im selben Gebäude wie die Grundschule untergebracht ist.

Sowohl der  Bürgermeister als auch der Landrat luden zum Empfang ein. Hier erfuhren die Gäste, dass auf die Bildung besonders großen Wert gelegt wird. Mit den Worten „Die Kinder sind unsere Zukunft“ erklärte der Bürgermeister die Tatsache, dass für die Bildung und Erziehung der Kinder der größte Posten im Gemeindehaushalt bereitgestellt wird. Anschließend wurden die Gäste durch die nahegelegene Musikschule geführt, die von allen Kindern kostenfrei besucht werden kann.

Einige Lehrer erarbeiteten  mit den polnischen Schülern während ihres Besuches Lieder und Bewegungsspiele, die von den Schülern begeistert umgesetzt wurden.

Für großen Spaß sorgten eine Fahrradtour zu einer Holzkirche, wie sie in dieser Gegend typisch sind, und das traditionelle polnische Palantspiel, eine Art polnisches Baseball.

Natürlich kam auch die Arbeit am Comeniusprojekt selbst nicht zu kurz.

Zum Thema „Let`s build bridges“ berichtete jede Schule, was sie im Laufe des vergangenen Jahres erarbeitet hatte.

Die Kinder der Grundschule Treuchtlingen zum Beispiel hatten ein Album erstellt, in dem das polnische Schulmaskottchen, ein Bär, berichtet, was es in seiner Zeit in Deutschland alles erlebt hatte. Viele Klassen und Gruppen der hiesigen Grundschule hatten sich auf verschiedenste Weise mit den Projektthemen „Brücken“, „Freundschaft“ und „Recycling“ auseinandergesetzt, so dass hier viele gelungene Ergebnisse präsentiert werden konnten.

Am letzten Abend hatte die polnische Schule eine besondere Überraschung für ihre Gäste parat: die lange Nacht der Museen.

Das hauseigene Schulmuseum konnte besichtigt werden. Außerdem traten die unterschiedlichsten Gruppen auf: Musik-, Folklore- und Tanzgruppen. Es gab verschiedene Vorträge über die wechselvolle Geschichte der Gegend, die lange Grenzregion zwischen Deutschland und Polen war. Auch hier kümmerten sich wieder ältere Schüler um die Gäste und übersetzten die Vorträge.

Abschließend gab es ein Comeniusquiz für Schüler ab der 4. Klasse, die die verschiedensten Fragen zu den vier Partnerländern beantworten mussten. Zum Schluss wurde von der ersten Klasse das Märchen Aschenputtel sehr ausdrucksstark aufgeführt.

Nach einer arbeits- und ereignisreichen Woche hoffen nun alle beteiligten Partnerschulen, dass nach einem Jahr Pause wieder ein neues Comenius-Projekt beantragt werden kann, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Partnerschulen in Dabrowka Wielkopolska/Polen, Aksaray/Türkei, Ponsacco/Italien und Bonyhad/Ungarn fortsetzen zu können.

Aktion Feuerlöschen der Wettelsheimer Klasse 3c

Am Donnerstag, den 7. Mai machten wir, die Klasse 3c aus Wettelsheim einen Ausflug mit dem Bus nach Dittenheim. Dort stand ein LKW des Landesfeuerwehrverbandes. Der Feuerwehrmann, Herr Walther erklärte uns, wie Feuer entsteht und wie man es am besten löschen kann. Dazu zeigte er uns verschiedene Feuerlöscher. Es gab einen mit Pulver, Schaum, Wasser und Kohlendioxid. Wir Kinder durften auch löschen. Die einen löschten einen brennenden Bildschirm, die anderen Feuer in einem Eimer.

Dann legte der Feuerwehrmann eine Spraydose in einen Papierkorb und  machte das Feuer an bis die Dose explodierte. Das war ganz schön laut! Aber der Höhepunkt war eine riesige Stichflamme in einer Metallküche. Und das ging so: auf dem Herd stand ein Topf mit einem Liter kochendem Öl. Plötzlich begann das Öl zu brennen. Herr Walther versuchte es mit dem Deckel oder der Löschdecke zu löschen. Doch es ging nicht aus. Dann goss er wenig Wasser in das Öl und plötzlich entstand eine riesige Flamme. Das war ganz schön heiß!

 

Der Ausflug war richtig toll, denn der Mann war voll witzig und hat immer Spaß mit uns gemacht. Wir haben sehr viel über Feuer und das Löschen gelernt. Zum Abschluss wünschte uns Herr Walther alles Gute, und dass wir nie in eine so brenzlige Situation geraten.

Wie kann ein mit Bäumen bepflanzter Uferstreifen dem Möhrenbach und seinen Bewohnern Bachmuschel und Edelkrebs helfen?

Die Antwort auf diese Frage kommt bei den Kindern der Grundschulen Dietfurt und Treuchtlingen wie aus der Pistole geschossen: „Die Bäume machen Schatten, da bleibt das Wasser schön kühl und vertrocknet nicht so schnell!“ Auch in unserem Technikzeitalter sind Kinder begeistert von der Natur, wenn sie sich aktiv mit ihr beschäftigen dürfen – wie nun bei einer Baum-Pflanzaktion am Möhrenbach. Dort haben die Schüler der Klassen 4e und die Treuchtlinger Ganztagesklasse 3egt nicht nur Bäume gepflanzt, sondern viel über den Lebensraum Bach und die im Möhrenbach noch vorkommenden Tiere gelernt. Die „Baumpflanzer“ steckte unter fachkundiger Anleitung von Andreas Lebender vom WWA Ansbach die Bäumchen in die von der Flussmeisterstelle vorgebohrten Löcher. Die „Wasserforscher“  erfuhren von Claudia Beckstein vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken viel über die Lebensweise der Wassertiere und der Bachmuschel, aber auch über Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten. Dann wurden aus dem Möhrenbach Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse gefischt und unter der Becherlupe begutachtet.

Nach einer kleinen Pause tauschten die Kinder ihre Bereiche – die Wasserforscher wurden zu Baumpflanzern und umgekehrt. Im nächsten Jahr sollen weitere Bereiche entlang des Möhrenbachs mit einem Uferstreifen aus Gehölzen versehen werden. Neben Strukturvielfalt im Bachbett sollen diese vor allem der Beschattung des Bachlaufs dienen, in der Hoffnung, die Verdunstung des Wassers in regenarmen Zeiten zu bremsen und die komplette Austrocknung des Bachs wie 2003 und 2012 vermeiden zu können.

Interaktives Theater gegen Mobbing: "Eukitea" rief zu mehr Achtsamkeit auf

 „Ich bin gut so wie ich bin, du bist gut so wie du bist!“ Dieses Bewusstsein will „Eukitea“ schon bei Grundschülern schärfen. Beleidigen, erniedrigen, ausschließen: Mobbing beginnt oft schon früh und belastet die Opfer bis ins Erwachsenenalter. Das macht das Theater „Eukitea“ vom Internationalen Theaterhaus im schwäbischen Diedorf seinem jungen Publikum greif- und erlebbar. „Ein Kind, das einmal gemobbt wurde, wird oft erneut zur Zielscheibe, vor allem wenn es Angst zeigt und sich zurückzieht“, weiß auch Schulleiter Herbert Brumm. Mit dem Projekt „Gut so!“ sollen die Schüler deshalb schon vor oder zu Beginn der in dieser Beziehung besonders heiklen Pubertät „lernen, Mobbing frühzeitig zu erkennen und im Keim zu ersticken“.Dazu kombiniert „Eukitea“ Schauspiel, Performance und Musik (samt eigenem Titelsong von Fred Brunner) mit der Geschichte von Basti und seinen Klassenkameraden, die den Jungen für sein Verliebtsein ausgrenzen und verspotten – aus Eifersucht, Gedankenlosigkeit, Gruppendynamik oder um selbst besser dazustehen. Kindgerecht und ohne mahnenden Zeigefinger führen Kathrin Müller und Giorgio Buraggi die Neun- bis Elfjährigen durch den Prozess der Verstrickung und zeigen Auswege daraus auf. „Die Kinder sollen erfahren, wie beklemmend es ist, wenn man gehänselt oder ausgeschlossen wird“, erklärt Regisseur und Autor Stephan Eckl.

Dynamik des Mobbing: Aus Gekicher und Getuschel wird eine bloßstellende Schmiererei an der Tafel, aus „verliebt“ schnell „doof“ und ausgegrenzt. Die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi als gehässige Mitschüler.
Mit schlichten Mitteln – die Bühne ist das Rund der Schüler, Kulisse und Requisiten sind lediglich zwei weiße Türrahmen – und starken Bildern macht „Gut so!“ auf diese Weise einfühlsam und spielerisch Mut, liebevoll mit sich und den eigenen Gefühlen umzugehen. Das Stück ruft dazu auf, hinter die Fassade des „Du“ zu bli­cken und sich für ein lebendiges und harmonisches Miteinander einzusetzen. Es geht um ein ernstes Thema, über dessen quirlige, manchmal leicht schräge Darstellung aber auch gelacht werden darf.

Anschließend vertiefen die Viertklässler die Materie in Workshops mit ihren Lehrern. Für die Eltern gibt es einen eigenen Informationsabend, an dem die Väter und Mütter erfahren, wie sie Anzeichen von Mobbing erkennen und ihre Kinder unterstützen können – sowohl als mögliche Opfer als auch beim Eintreten gegen das Mobbing zwischen anderen. Am Ende des zweitägigen Präventionsprojekts steht so (hoffentlich) ein echtes Mehr an Rücksicht, Empathie und Achtsamkeit. Und auch Basti und seine Mitschüler lernen während des Theaterstücks, sich zu fragen, wie man sich selbst fühlen würde, wenn man von anderen ausgelacht, ausgegrenzt oder bloßgestellt wird.

Ermöglicht hat das Gastspiel des Theaters „Eukitea“ an der Treuchtlinger Grundschule die Sparda-Bank München. Mit 30.000 Euro bezuschusst sie derzeit zehn Aufführungen in ganz Bayern. Nach München war gleich als zweiter Spielort die Altmühlstadt an der Reihe. „Junge Menschen in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten und couragierten Persönlichkeiten zu unterstützen und sie vor negativen Einflüssen zu bewahren, sind uns besondere Anliegen“, so der Treuchtlinger Geschäftsstellenleiter  Thomas Menhorn. Das Theaterprojekt „Gut so!“ trage genau diesem Anspruch Rechnung. © Patrick Shaw

Hilfen für Zuwanderungskinder an der Grundschule

Derzeit 23, die kein Wort Deutsch sprechen – Unterstützung auch mit Lesepaten

"Rana, Zaba, Grenouille, Frog", zählen Andrea und Princess Marie auf. Die verschiedenen Wörter für "Frosch" haben die Mädchen grün, rot und gelb auf eine Papiertafel gemalt, je nach Herkunft des Wortstamms. Sprachwissenschaften für Zweitklässler. Nur dass Andrea und Princess Marie noch kaum ein Wort Deutsch sprechen.

Mirona aus Rumänien und Giorgia aus Griechenland sind zwei der neusten Zuwandererkinder an der Treuchtlinger Grundschule. Mit Assistenzlehrerin Susanne Maneki von der Uni Eichstätt lernen sie spielerisch die Begriffe für Zahlen und Farben.

Vor drei Wochen sind sie mit ihren Familien aus Spanien und der Dominikanischen Republik in die Altmühlstadt gekommen. Sie sind zwei von derzeit rund zwei Dutzend Zuwandererkindern an der Treuchtlinger Grundschule. Für sie wird viel getan. Und ihre Altersgenossen, die ihrerseits längst eine bunte Truppe aus 21 Nationalitäten sind, profitieren ebenfalls vom weltoffenen Miteinander.

Die Begriffe „Flüchtlingskinder“ oder „mit Migrationshintergrund“ will Rektor Herbert Brumm für seine Schützlinge aus aller Welt nicht verwenden. Denn die Neuen sind weder durchweg Asylsuchende noch ausschließlich Kinder von Arbeitsmigranten. Einige der derzeit 23 fremdsprachigen Mädchen und Buben kommen tatsächlich aus Kriegsgebieten oder sind vor politischer Verfolgung geflohen, etwa aus Armenien oder Tschetschenien. Andere stammen aus Polen, Spanien oder Griechenland, sind also EU-Bürger. Brumm sagt deshalb lieber „Zuwandererkinder“.

Und die – das nimmt der Schulleiter gleich vorweg – „sind lernwillig ohne Ende“. Immer wieder hätten Eltern deutscher Kinder Angst, ausländische Mitschüler in Regelklassen könnten das Unterrichtsniveau senken und das Lerntempo bremsen. Das Gegenteil sei der Fall: „Unsere Spanier und ihre Klassenkameraden haben einander zum Beispiel gleich in der ersten gemeinsamen Stunde das Lied , Meister Jakob‘ auf Spanisch und Deutsch beigebracht“, erzählt Brumm.

„Die ausländischen Kinder lernen unsere Sprache auf diese Weise viel schneller und spielerischer als in einer Übergangsklasse. Und unsere deutschen Schüler sprechen mit den Zuwanderern viel deutlicher und bewusster und verbessern ihr Sprachgefühl so ebenfalls.“ „Soziales Lernen“ nennt man das, und mehr Stress bedeutet es lediglich für die Lehrer.

Um sie zu unterstützen, gibt es an der Treuchtlinger Grundschule mittlerweile mehrere Sprachförderprogramme. So haben die meist zwei bis drei Zuwandererkinder pro Klasse zwar gemeinsam mit ihren Altersgenossen Sport-, Kunst-, Handarbeits- oder Mathematikunterricht. Während der Deutschstunden gibt es für sie aber zwei eigene Sprachkurse, einen für Anfänger und einen für Fortgeschrittene. Sieben Stunden pro Woche lernen sie hier von zwei regulären und einem Förderlehrer Vokabeln, Grammatik, Textverständnis und Ausdruck sowie manchmal – zum Beispiel bei griechischer Herkunft – auch eine völlig neue Schrift.

„Unsere Lehrer leisten hier viel“, sagt Herbert Brumm. „Sie müssen sich sozialerzieherische Gedanken machen und ganz individuell schauen, welche Angebote zu den Kindern passen. Denn wir wollen die Zuwanderer integrieren und nicht nur danebensitzen lassen – selbst wenn ihre Familien bald wieder gehen müssen.“

Die jungen Neubürger danken es ihnen mit oft ungewohnt großer Neugier und Lernwilligkeit. „Ein Mädchen kam schon nach wenigen Tagen zu mir und hatte ein Wintergedicht von Morgenstern auswendig gelernt, obwohl es noch kein Wort davon verstand“, erinnert sich der Schulleiter. Ein Drittklässler, der vor zwei Jahren mit seiner Familie aus Griechenland nach Treuchtlingen kam, helfe ihm mittlerweile sogar bisweilen als Übersetzer für die Neuankömmlinge.

Einzelbetreuung und „Lesepaten“

Neben dem Sprachunterricht gibt es an der Grundschule seit Januar eine Assistenzlehrer-Stelle in Kooperation mit dem Lehrstuhl für „Deutsch als Zweitsprache“ der Universität Eichstätt. Immer freitags kommt eine Studentin für sechs Stunden an die Schule: Einzelbetreuung „für die, die noch hintendran sind“. Drei Stunden arbeitet sie ehrenamtlich, drei Stunden bezahlt der Förderverein.

 

Dazu kommen die „Lesepaten“, sechs Damen „im besten Alter“, die seit drei Jahren wöchentlich ein bis zwei Stunden mit den fremdsprachigen Kindern das Vorlesen und Nacherzählen trainieren. Auch ihr freiwilliges Engagement unterstützt der Förderverein. Vom schulischen Mittagessen und der Mittagsbetreuung für Schüler aus sozial schwachen Familien profitieren die Migranten meist ebenfalls.

Patrick Shaw - Treuchtlinger Kurier

Ernährungsprojekt der Ganztagesklasse

Mit dem Projekt Mehr bewegen – besser essen ist die Initiative der Edeka Stiftung schulreif geworden.
Als Projekttag für Grundschüler der 3. und 4. Klassen konzipiert, steht der Themenkomplex Ernährung. Bewegung. Verantwortung. im Fokus. Auf diese Weise sollen die Kinder ermuntert und befähigt werden, auf sich selbst und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und Verantwortungsgefühl für sich und die Umwelt zu entwickeln. Praktische Unterstützung bekommen die teilnehmenden Klassen dabei von ihrem Paten, die am vergangenen Donnerstag mit der Ganztagesklasse der Grundschule dieses Konzept motivierend umsetzten.

Ab acht bzw. neun Jahren lernen Jungen und Mädchen zunehmend, sich in der Welt zu orientieren. Dabei entwickeln sie mehr und mehr Kompetenzen, um sich mit ihrer Lebensumgebung auch kritisch auseinanderzusetzen. Sie sind alt genug, in angemessenem Umfang Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig jung genug, um im Hinblick auf Ernährung und Bewegung Neues zu entdecken.

So kann das Projekt Mehr bewegen – besser essen. zum einen als Ergänzung oder Türöffner für die entsprechenden Themenkomplexe im Fachunterricht betrachtet werden. Zum anderen kann es intensive gedankliche Anstöße und praktische Erfahrungen für eine bewusste Lebensweise liefern. Die Leiterin der Edeka Niederlassung in Treuchtlingen (ehemaliger Preisfux) Frau Hochreuter regte den Besuch der Treuchtlinger Grundschule durch das Ernährungsteam der Edeka-Stiftung an.

Die Schüler wurden durch einen ganzen Vormittag begleitet durch abwechslungsreiche Einheiten von Theorie und Praxis. Das Ganze endet mit einem selbstgekochten Menü zu Mittag, das allen Beteiligten nicht nur hervorragend schmeckte, dessen Zubereitung aber vor allem den Schülern viel Spaß gemacht hat. Natürlich gehört auch der Abwasch und das Aufräumen zum Teil der Essenskultur. Diese gemeinsame Erfahrung des Kochens und des vereinten Essens mit Mitschülern, Lehrern und Betreuern macht auch den sozialen Aspekt dieses Tages deutlich. Auf eine Wiederholung durch die Edeka-Stiftung freuen sich alle Beteiligten.

Besuch des Landtagsabgeordneten Herrn Manuel Westphal in der Grundschule

Nachdem der Landtagsabgeordnete Herr Manuel Westphal die Klasse 3a mit Lehrerin Marion Kremer bei der Preisverleihung der Europa-Urkunde in der bayerischen Staatskanzlei kennengelernt hatte, versprach er spontan die Klasse in Treuchtlingen zu besuchen und mit ihnen einen Vormittag zu verbringen. Ihn interessierte nicht nur die Arbeit mit Zuwanderungskindern (4 Kinder ohne,bzw. mangelhaften deutschen Sprachkenntnissen allein in dieser Klasse), sondern Schulleiter Herbert Brumm gab in einer aufgeschlossenen Diskusssion auch Einblicke in die Inklusionsarbeit der Schule und die methodische Ausrichtung über die Arbeit in der Lernwerkstatt.

Lernpatenprojekt- Schüler helfen Schülern

Seit drei Jahren machen sich Jugendliche aus der Treuchtlinger Senefelder-Schule in die örtliche Grundschule auf, um den dortigen Kindern als “Lernpaten“ unter die Arme zu greifen. Nun nimmt sich der Ausbildungsverein westliches Mittelfranken des Projektes an. In der Altmühlstadt hat es sich bereits bestens bewährt, wie Schulleiter Herbert Brumm erklärt. Jeder ältere Schüler aus dem Mittelschul-,Realschul- oder Gymnasialzweig der Senefelder betreut dabei ein Kind und ist nur für dieses da. Das Konzept setzt auf persönliche Beziehung und geht wohl gerade deshalb so gut auf. Für die großen Schüler ist das Engagement ebenso eine persönliche Bereicherung, welche die soziale Kompetenz steigert und bereits so manche berufliche Weichenstellung ermöglicht hat.  (Leykam)

Naturerlebnistag der Schambacher Schüler bei den Ziegen der Familie Gagsteiger

Die Schambacher Klassen 1d und 2d konnten einen schönen und erlebnisreichen Naturerfahrungstag bei der Familie Gagsteiger und ihren Ziegen verbringen. Natürlich drängten sich den Kindern viele Fragen auf, die sie in fünf Gruppen vorher schon vorbereiten konnten und die Frau Gagsteiger geduldig beantwortete. Begeistert konnten die Kinder die kleinen Ziegen füttern und streicheln. Eine Auswahl der kleinen Reporterfragen finden sie im Anschluss.

Hohe Auszeichnung für Treuchtlinger Grundschule

Treuchtlinger Grundschule erhält Europa-Urkunde

Im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei in München bejubelt zu werden ist schon etwas Besonderes. Nun kam eine ganze Delegation an Kindern aus Treuchtlingen in den seltenen Genuss. Sie präsentierten dem erlauchten Pub­likum auf vielfältige Weise, warum es die Grundschule der Altmühlstadt verdient hatte, in der Landeshauptstadt die Europa-Urkunde überreicht zu bekommen.

Es ist eine Auszeichnung, die jährlich nur eine pädagogische Einrichtung pro Regierungsbezirk erhält. Für Mittelfranken fiel die Wahl dieses Mal auf Treuchtlingen. Außerdem ist sie die einzige Grundschule in Bayern, die siese Auszeichnung in diesem Jahr bekam. Und dies völlig zurecht. Denn der europäische Gedanke, dessen Förderung mit der Urkunde gewürdigt wird, ist in der hiesigen Grundschule zu einem ganz selbstverständlichen geworden. Und dies nicht nur, weil sich hier 21 Nationen täglich begegnen.
Seit 2006 pflegt man dort eine enge Zusammenarbeit mit Partnerschulen des Kontinents. Von denen gibt es derzeit gleich vier: Zwei stehen in den Partnerstädten Treuchtlingens Ponsacco (Italien) und Bonyhád (Ungarn), zwei weitere in Aksaray (Türkei) und in Dabrowka Wielkopolska (Polen). Alle vier sind am derzeitigen und nunmehr schon dritten Comenius-Projekt beteiligt, das im vergangenen Jahr begann und 2015 abgeschlossen wird.Mit einem getanzten Begrüßungslied in den fünf Sprachen der beteiligten Partnereinrichtungen gelang den Treuchtlingern in München ein fulminanter Einstieg in die Vorstellung des bunten Pakets. Es nennt sich „Lasst uns Brücken bauen!“ Nämlich in Richtung Zukunft durch gemeinsame Umweltschutzaktionen – und „von Herz zu Herz, um uns gegenseitig besser kennenzulernen“. So trugen es bei ihrem großen Auftritt Simon Lehner, Anna-Lena Neumann und Rümeysa Yücekök vor.

Die Umwelt immer im Blick
Auch in Sachen Umweltschutz fanden sich tolle Ideen: Die Kinder riefen an allen fünf Orten dazu auf, zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto zu fahren, um so CO2 zu sparen. Auf diese Weise wurden 11.700 Kilometer gesammelt. „Das ist so weit wie von uns nach Bali“, rechnete das Trio aus Treuchtlingen in München vor. An der türkischen Partnerschule trug man im Rahmen des Projekts eifrig Plastikdeckel zusammen: Für 200 Kilogramm davon gibt es nämlich einen Rollstuhl für einen Zeitgenossen, der einen solchen benötigt, ihn sich aber nicht leisten kann. Natürlich machten bei dieser Aktion auch die Treuchtlinger mit, samt der Lufthansa, die den Sack voller Deckel kostenlos nach Aksaray fliegen ließ.
 Auch zum Energiesparen machte man sich in gemeinsamen Schulprojekten Gedanken. 

Schule würdig vertreten

Zum Höhepunkt der Veranstaltung geriet dann freilich die Verleihung der Urkunden selbst – einen Fußball gab es noch als Zugabe. Großes Lob ernteten die jungen Damen und Herren von der Comenius-Beauftragten der Treuchtlinger Grundschule, Marion Kremer. Ebenso wie vom Schulleiter Herbert Brumm selbst: „Super, wie ihr das gemacht habt!“ Treuchtlingens Bürgermeister Werner Baum konnte das nur bestätigen: „Ihr habt nicht nur unsere Schule, sondern auch unsere Stadt würdig vertreten!“ Zur Belohnung lud er alle Beteiligten in eine Eisdiele ein.

                                                      Bericht Jürgen Leykam

Weihnachten im Schuhkarton

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Geschenkaktion für Kinder in Not. Jedes Jahr packen fast eine halbe Million Menschen im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten Schuhkartons, um sie Jungen und Mädchen zwischen zwei und 14 Jahren zu schenken. 2013 wurden im deutschsprachigen Raum 493.288 Schuhkartons gepackt.

Dieses Jahr haben sich auch die Schülerinnen und Schüler der Treuchtlinger Ganztagesklasse beteiligt. Mit großem Eifer haben sie Spielzeug, Kuscheltiere, Sticker, Schulsachen und vieles mehr zusammengetragen und in Schuhkartons verpackt. Diese „fahren“ von einer Sammelstelle in Pappenheim weiter nach Osteuropa. Hier werden sie dann an Kinder verschenkt, deren Eltern mit wenig Geld leben müssen.

Die Schülerinnen und Schüler der 3 egt haben mit ihrem Einsatz ein Zeichen gesetzt, das sagt: „Du bist nicht vergessen. Es gibt Menschen, die denken an dich und möchten, dass es dir gut geht“. So kann die Weihnachtszeit beginnen!

 

Am Volkstrauertag schmücken Grundschüler wieder Gräber

Wie schon seit vielen Jahren gestalteten und schmückten Eltern und Kinder der Grundschüler in der Woche vor dem Volkstrauertag Zweige, um diese in der Kriegsgräberstätte an den Gräbern unbekannter Opfer niederzulegen. Diese jahrzehntelange Tradtion an der Treuchtlinger Grundschule führte auch in diesem Jahr bei den Kindern wieder zu vielen Fragen in Zusammenghang mit  den Opfern und den Schicksalen. Zahlreiche Gedenksteine erinnern heute noch an die unbekannten Männer, Frauen und Kinder, die damals ihr Leben ließen. Auch Bürgermeister Baum bedankte sich am Gedenktag bei den Kindern für diese tradtionsreiche und besinnliche Aktion der Kinder.

Viele neue und zwei "alte" ABC-Schützen

 

Viele kleine und zwei große Abc-Schützen haben am gestrigen Dienstag an der Treuchtlinger Grundschule das neue Schuljahr begrüßt. Für die Erstklässler gab es wieder das traditionelle Spalier und für die beiden „Großen“ gleich vier Schultüten. Denn für Bürgermeister Werner Baum und Schulleiter Herbert Brumm, die selbst einst Klassenkameraden waren, jährte sich der Tag ihrer Einschulung zum 50. Mal. Unter den Armen ihrer älteren Mitschüler hindurch ging es für die neuen, mit ihren bunten Ranzen und prall gefüllten Schultüten schwer bepackten „i-Männchen“ quer über den Schulhof zur Aula, wo sie gespannt darauf warteten, ihre künftigen Klassenlehrer kennenzulernen. Zuvor hieß sie Rektor Herbert Brumm herzlich willkommen. „Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“, zitierte er die Reformpädagogin Maria Montessori. Das Wichtigste ist zu fragen und wir Erwachsene haben die Aufgabe die Kinder auf ihrem Weg zu unterstützen. Für Rektor und Rathauschef hatte Schul-Sachbearbeiterin Daniela Erdinger anschließend je eine Jubiläums-Schultüte dabei – und, wie es der Zufall wollte, beide ehemaligen Kameraden auch jeweils eine identische für den anderen. Das sorgte für einige Belustigung unter den wartenden Eltern und Kindern und lockerte die Stimmung gleich auf. Vielleicht beruhigte einige der Erstklässler zudem der augenzwinkernde Hinweis des Rektors, dass es seine Schüler im Gegensatz zu ihm stets schaffen würden, die Grundschule auch wieder zu verlassen. Deren Zahl schrumpft in der Altmühlstadt allerdings nach wie vor. 91 Abc-Schützen besuchen heuer die zwei ersten Klassen in der Kernstadt sowie je eine in Wettelsheim und Schambach – acht weniger als 2013. Am Sonderpädagogischen Förderzentrum gibt es sieben neue Gesichter.

Erlebnis Treuchtlinger Burg

Die Klasse 3e aus Dietfurt hat am Wandertag, 16.07.2014 eine Exkursion auf die Burg Treuchtlingen gemacht.
Mit Grundrissplänen in der Hand wurden die verschiedenen Teile und Gebäude der Burg aufgesucht und benannt. Besonders gefallen hat den Kindern auch der wunderbare Fernblick vom großen Bergfried bei "Kaiserwetter"...!
Zurück in der Schule wurde in den folgenden HSU-Stunden ein Modell der "Oberen Veste" gebaut, welches sich am Plan des Burgarchäologen Dr. Wolgang Steeger orientierte.
Als Material dienten vor allem Landschaftselemente aus dem Modelleisenbahnbau, wie Grasmatten und "Steinwände". Es wurden auch die Himmelsrichtungen beachtet.
Die Kinder waren sehr stolz auf das gelungene Werk!

Der Traum vom Fliegen - Leonardo da Vinci Lernwerkstatt

In dieser  von der Treuchtlinger Förderlehrerin Gabi Burger vielschichtig konzipierten und engagiert aufbereiteten Lernwerkstatt beschäftigten sich die Schüler der dritten und vierten Klassen der Grundschule Treuchtlingen mit dem Themenbereich "Leonardo da Vinci und der Traum vom Fliegen". Sie lernten, dass Leonardo da VInci nicht nur ein genialer Maler war. Auch als Architekt, Ingenieur, Musiker sowie in den Bereichen Geometrie, Wasserkraft, Anatomie, Kriegstechnik und nicht zuletzt in der Idee des Fliegens hatte er vor 550 Jahren bereits erstaunliche Ideen, die weit über seine Zeit hinaus reichten. Er war seinen Zeitgenossen so weit voraus, dass erst 5 Jahrhunderte später seine genialen Ideen weiterentwickelt und perfektioniert wurden. Neben den historischen und physikalischen Momenten erforschten die Schüler in Gruppen das Thema "Fliegen" genauer, in dem sie ein Flugobjekt frei und selbständig aus gesammelten Wegwerfmaterial  zeichnerisch entwerfen und anschließend bauen sollten, um es am Ende auch eine kurze Strecke gleiten zu lassen. Im Herbst sollen auch dei  zweiten Klassen in dieser Lernwerkstatt zum Zuge kommen.

An einem Samstag im Juli fand unter der Leitung von dem bei Eurocopter arbeitenden Dipl. Ing. Georg Burger ein Workshop zu diesem Thema statt. 20 Schülerinnen und Schüler bauten ein Segelflugzeug und gewannen neue Einblicke in die Aerodynamik des Fliegens. Den Abschluss bildete ein Segelwettbewerb. Die Preise wurden vom Deutschen Modell-Flug-Verband zur Verfügung gestellt, bei dem sich die Grundschule auf diesem Wege recht herzlich bedanken möchte.

Ein großer Dank an Familie Burger und alle Sponsoren, die diesen "Flugtag" ermöglichten!

Besuch der Klasse2 b aus Schambach beim Imker

Wussten Sie, dass es eine Sommerbiene und eine Winterbiene gibt?

Und dass die Sommerbiene im Laufe ihres sechswöchigen Lebens alle anfallenden Tätigkeiten in um um den Stock herum erledigen muss?

Nachdem die Biene ausgeschlüpft ist und sich geputzt hat, hält sie die Brut warm. Danach wechselt die Biene alle paar Tage ihre Arbeiten. Zuerst füttert sie die Maden, dann übernimmt sie den Nektar, stampft Pollen, putzt den Stock, baut Waben und schließlich bewacht sie den Stock. Erst ab dem 20 Tag fliegt die Biene zum Nektarsammeln aus.

Diese und viele weitere interessante Informationen über die Honigbiene erhielten die Klassen 1d und 2d bei ihrer Wanderung zur Papiermühle von Familie Felleiter.

Wir danken nochmals herzlich Herrn Weißhaupt für die anschauliche und lehrreiche Einführung in die Imkerei und den leckeren Honig, den sich die Kinder als Honigbrot in der Schule haben schmecken lassen.

Lesereise durch Schambach

Am Mittwoch, den 25.6.2014, begaben sich Kinder der Klassen 1d und 2d gemeinsam mit ihren Eltern auf eine Lesereise durch Schambach. Die Reise begann um 16.30 Uhr. Dabei war der Start- und der Zielpunkt der „Reisegruppen“ die Schambacher Schule. An vier Stationen wurden Geschichten vorgelesen:

Station 1: Schule:

Pippi Langstrumpf geht zur Schule (1d: es las Frau Strobel)

Die Kinder der 2. Klasse bekamen ihre erste Geschichte bei der Station 2 vorgelesen.

Station 2: auf Terrasse von Frau Wissinger: Ziegengeschichte begleitet von Ziegengemeckere im Hintergrund  (2d / 1d: es las Frau Wissinger)

Station 3: im Feuerwehrhaus zwischen Spritzenwagen und Feuerwehrausrüstung: spannende Geschichte aus dem Buch Alarm! (2d / 1d: es las Frau Felleiter)

Station 4: im Stall der Familie Breit; Kinder saßen im Stroh umrahmt von grunzenden und „duftenden“ Schweinen, Ponys und einer Ziege, die neugierig aus ihrem Stall herausschaute:

Pferdegeschichte (2d / 1d: es las Frau Neumann)

Gemeinsamer Abschluss:

„Vorlese-Kinder“ profitieren hinsichtlich Sozialkompetenz und Schulerfolg, sowie auch hinsichtlich kreativer und sportlicher Fähigkeiten vom Vorlesen.  Eltern sollen bitte nicht sofort mit dem Lesen aufhören, wenn ihr Kind lesen lernt. Wichtig ist dabei auch die Geborgenheit und die miteinander verbrachte Zeit.

Treuchtlinger Grundschullehrer besuchen türkische Partnerschule

Das Thema des Comenius-Projektes der Grundschule Treuchtlingen, an dem gemeinsam mit den Partnerschulen aus Ponsacco/Italien, Bonyhad/Ungarn, Aksaray/Türkei und Dabrowka Wielkopolska/Polen gearbeitet wird geht um den Brückenbau, wobei dies symbolisch gemeint ist. Brücken von Mensch zu Mensch, das gegenseitige bessere Kennenlernen der Schüler und der Lehrer, aber auch um Brücken in eine bessere Zukunft, was beim gemeinsamen Einsatz für die Umwelt erkennbar wird.

Seit Anfang dieses Schuljahres wurden Kontakte geknüpft und beständig ausgebaut. Beim kürzlich stattgefundenen Projekttreffen in Aksaray/Türkei wurden Briefe und Bastelarbeiten zwischen einzelnen Klassen ausgetauscht. Nun hängen in Aksaray  beispielsweise Vögel der Klasse 2b und Schmetterlinge der Klasse 4b aus Treuchtlingen.

Auch die Stofftiere, die seit Anfang des Schuljahres abwechselnd an den verschiedenen Partnerschulen zu Besuch sind, wurden erneut ausgetauscht. So war der Treuchtlinger Fuchs seit Februar in Aksaray zu Besuch. Die türkischen Kinder haben in dieser Zeit für ihn Berichte über den Schulalltag in der türkischen Schule aufgeschrieben. Diese wurden den Treuchtlinger Lehrern übergeben. Zuletzt wurde der Fuchs den italienischen Lehrern übergeben, die ihn nun mit nach Ponsacco nahmen, wo er bis Oktober erneut Informationen für die Treuchtlinger Kinder über die italienische Partnerstadt sammeln wird.

Neben den Informationsaustauch über die Schüler, ging es auch um einen intensiven fachlichen Austausch unter den Lehrern. So waren alle 5 Schulleiter der verschiedenen Partnerländer in Aksaray zugegen und es gab einen regen Austausch über die verschiedenen Bildungssysteme und die schulischen Probleme in den einzelnen Ländern. Daneben gab es auch einen methodischen Austausch zum Thema Kunst. Schulleiter Herbert Brumm gestaltete mit einer türkischen achten Klasse van Goghs „Die Brücke von Arles“ nach und lieferte zum Projektthema „Let´s build bridges“ die künstlerische Variante „Let´s paint bridges“. Dabei wurden die interessierten Schüler handelnd in das Bildthema geführt und in einer Nachbesprechung auf das Verbindende von Brücken im Sinne van Goghs eingegangen und auf das Zusammenleben der Menschen ausgeweitet. Die Abschlussarbeit der Schüler bedachten diese mit einem spontanen Applaus über das gemeinsam entstandene neue Werk.

Insgesamt wurde Lehrern aus den Partnerschulen  an der türkischen Schule viel Sympathie und Interesse entgegengebracht. Die Schüler bestürmten die Gäste regelrecht mit Fragen. Beim Besuch in verschiedenen Klassen stellten die Kinder viele Fragen zu den Fächern, den Unterrichtszeiten und den Gepflogenheiten an den Partnerschulen. Aber auch das türkische Lehrerkollegium in Aksaray nahm die Gäste aufs herzlichste auf. Eltern und Lehrer sorgten für reichhaltige Büffets zum Mittag bzw. Abendessen. Beim gemeinsamen Essen ergaben sich viele fachliche Gespräche und Freundschaften wurden neu geknüpft und vertieft. Bei einem Empfang in der regionalen Erziehungsbehörde der Stadt Aksaray wurde deutlich, dass auch die Schulaufsicht großes Interesse an einem Austausch mit Partnerschulen hat. Schulsystem

Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf dem Kennenlernen des türkischen Schulsystems. Interessant für die Gäste war, dass an der türkischen Partnerschule zwei Schulpsychologinen fest an der Schule angestellt ist. Die Probleme, um die sie sich vorwiegend kümmert, sind ganz ähnlich, wie sie auch die Treuchtlinger Lehrer aus ihrem Schulalltag kennen.

Erst kürzlich war das türkische Schulsystem reformiert worden. Nach einer 4-jährigen Grundschule folgte eine 4-jährige Sekundarstufe, auf die 4 Jahre High-School aufbauen. Die ersten 8 Jahre sind für alle Schüler gleich. Erst in der High-School erfolgt eine Differenzierung nach Leistung und Interesse.

Die Gäste erlebten äußerst praxisorientierte Englischstunden, in denen die Schüler freie Begrüßungsreden zu Ehren der Besucher hielten. In einer weiteren Englischstunde führten die Kinder eine Fabel auf, die sie selbst umgeschrieben hatten.

Umweltschutz

Das Thema Umweltschutz ist auch an der Partnerschule in Aksaray von großer Bedeutung. Bereits zu Beginn des Treffens fand jeder Gast im Lehrerzimmer an seinem Platz ein handgeschöpftes Papier mit seinem Namen.

Während der Projektwoche wurde den Gästen auch eine besondere Aktion vorgestellt. Die Kinder hatten in der letzten Zeit viele Plastikdeckel gesammelt. Nun konnten die Gäste erleben, wie die Deckel an der Schule abgeholt wurden. Es handelte sich dabei um eine Organisation, die die Deckel an Recyclingfirmen weiterleitet. Das Geld, das sie dabei erhält, verwendet sie, um Bedürftige mit Rollstühlen zu unterstützen. Auch die Klasse 4b der Grundschule Treuchtlingen hatte gemeinsam mit der Ethikgruppe Plastikdeckel gesammelt. Die AG Europa hatte in einem Brief an die Lufthansa erreicht, dass die Treuchtlinger Lehrer die Deckel als zusätzliches Gepäck an die Partnerschule mitnehmen durften. So konnten dann auch die Treuchtlinger Deckel bei dieser Aktion übergeben werden.

Eine weitere Aktion zum Thema Umweltschutz war die Fahrt auf einem neu angelegten Radweg in Aksaray. Schüler der Partnerschule liehen den Gästen Fahrräder und so konnten Lehrer und Schüler eine gemeinsame Fahrt auf dem neuen Radweg unternehmen. Auch die Presse und das Lokalfernsehen nahmen davon Notiz und berichteten über die Bedeutung von Radwegen und die Notwendigkeit, CO2 einzusparen.

Bau einer großen Kräuterspirale

Die AG Umwelt und die AG Gestaltung haben sich dieses Jahr ein großes Ziel gesetzt. Gemeinsam mit den Lehrkräften Melanie Raab und Marion Salomon haben die Schüler eine Kräuterspirale für den Schulgarten in Treuchtlingen gebaut.

Zunächst wurden die Kinder über Sinn und Zweck dieses besonderen Kräuterbeetes informiert. Die Grundfläche der Spirale wurde noch im Herbst mit dem Spaten ausgehoben. Im Frühjahr wurde die Mauer mit Granitsteinen des Bauhofs (Recycling!) gebaut und mit Erde befüllt. Außerdem haben sich die Schüler überlegt, welchen Platz die verschiedenen Kräuter in der Spirale einnehmen müssen, um optimale Wachstumsbedingungen vorzufinden. Nach diesem Pflanzplan wurde die Spirale nun bepflanzt und mit den getöpferten Kräutersteckern beschriftet.

Für das restliche Schuljahr möchten wir noch verschiedene Kräutersteckbriefe erstellen und natürlich die Kräuter ernten und genießen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Hausmeister Winnie Zischler und dem Team vom Städtischen Bauhof für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

Eure AG Umwelt und AG Gestaltung

Ein Nachmittag in der Lernwerkstatt „Strom“ – Schüler lernen gemeinsam mit ihren Eltern

Am Donnerstag, den 3. April 2014 war die Klasse 3a mit ihren Eltern in der Stromwerkstatt. Wir hatten viel Spaß und haben viel gebaut. Viele haben experimentiert und geforscht. Besonders beliebt war die Station 14, bei der man selbst mit dem Fahrrad Strom erzeugen konnte.Auch an der Station 7 (Elektrobaukasten) haben viele gearbeitet.

                                                        Bericht von Jan und Nick

Stellungnahmen von Schülern und Eltern zum Nachmittag in der Stromwerkstatt

Pascal: Es hat mir gut gefallen.

Pascals Mutter: Es ist sehr schön, dass unsere Kinder diese Lernmöglichkeit haben. Lernen mit allen Sinnen und ganz viel Spaß!

Leon: Besonders gefallen hat mir, dass mein Papa dabei war.

Leons Vater: Es war interessant zu sehen, wie den Kindern das Thema Strom vermittelt wird. Sie hatten Spaß bei den Sachen und lernen durch die eigenen Versuche schneller.

Lukas: Mich hat geärgert, dass nicht alle da waren. Mich hat es gefreut, dass wir keine Arbeitsblätter machen mussten.

Lukas Mutter: Mir hat besonders gut gefallen, dass die Kinder Freude an der Lernwerkstatt haben, Spaß am Nachbauen und Experimentieren. Alle waren richtig bei der Sache und wollten ihre Stationen richtig bauen und vollenden.

Nick: Mir hat alles gefallen, was ich gemacht habe.

Nicks Vater: Ich finde die Lernwerkstatt ist eine geniale Sache. Die Kinder sind begeistert bei der Sache und können auf sehr schöne Art und Weise verschiedenste Themen lernen und vor allem selbst erfahren und erkunden.

Lena: Besonders hat mir gefallen, dass wir so viel Spaß hatten. Es hat mir Spaß gemacht Frau Müller zuzuhören und mit Mama zu bauen.

Lenas Mutter: Ich fand es schön, dass alle Kinder mit Eifer dabei waren. Sie konnten mir und auch den anderen Eltern viel zeigen. Die Experimente waren für Kinder gut geeignet und auch zum Teil zu Hause nachzuvollziehen

Nina: Mir hat gefallen, dass die Eltern dabei waren und es war schön. Am meisten hat mir der Elektrokasten gefallen.

Ninas Vater: Vielen Dank für die Möglichkeit mit den Kindern zu experimentieren. Das hat richtig Spaß gemacht. Besonders schön fand ich die ruhige Atmosphäre, in der die Kinder super gearbeitet haben.

Jan: Mir hat alles gefallen, was wir gemacht haben.

Jans Mutter: Besonders gefallen hat mir das selbstständige Arbeiten und es war sehr interessant zu sehen, wie sicher die Kinder mit den Gegenständen in der Stromwerkstatt umgehen. Es hat mir großen Spaß gemacht mit meinem Kind verschiedene Experimente auszuprobieren. 

Jens: Es hat mir Spaß gemacht mit dem Fahrrad zu fahren und die Lampe zum Leuchten zu bringen.

Jens Mutter: Der Versuch mit der Zitrone und dem Kopfhörer hat mich erstaunt, da ich bis jetzt nicht wusste, dass so etwas möglich ist. Hat uns beiden viel Spaß gemacht.

Jonas: Mir hat besonders gut gefallen, dass meine Eltern mit dabei waren.

Jonas Mutter: Ich habe mich gefreut, dass wir Eltern mit den Kindern mal für einen Nachmittag in die Stromwerkstatt eingeladen waren. Mir hat der gute und respektvolle Umgang zwischen Lehrerin und Kindern und unter den Kindern gefallen. Ich fand toll, mit welcher Begeisterung und Freude die Kinder experimentiert haben.Mich hat es berührt, dass alle konzentriert gearbeitet haben. Mir hat es Spaß gemacht, dass alle sehr, sehr gut mitgeholfen haben und die Eltern aufgepasst haben.

Ich war beeindruckt, wie selbstbewusst die Kinder die Ergebnisse vor dem großen Publikum vorgestellt haben. Danke für den schönen Nachmittag!

Frau Müller: Beschwingt bin ich  nach diesem  Nachmittag nach Hause gefahren. Es war schön, so viel Unterstützung zu haben, wodurch ein sehr intensives Forschen möglich war. Begriffe wie Reihen- und Parallelschaltung konnten erarbeitet und von einigen Kindern verinnerlicht werden.                                                                Fazit: Ein toller Lernerfolg für alle! Wir haben Miteinander und Voneinander gelernt!

Erlebnis Oper in der Grundschule

Der Vogelfänger nimmt Treuchtlinger Grundschulkinder auf eine musikalische Reise

Klassische Musik zum Mitmachen gab es für die 200 Kinder der dritten und vierten Klassen der hiesigen Grundschule. Im Zentrum stand die Oper „Die  Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die gleichzeitig der Abschluss einer tagelangen unterrichtlichen Vorbereitungszeit war, in der sich die Schüler über Mozart und sein Werk und natürlich speziell über „Die Zauberflöte“ auseinandersetzten, Chorpassagen lernten und Schauspieler ausgewählt wurden, die gemeinsam mit dem Wiener Kinderoper-Ensemble „Papageno“ das Stück in der Turnhalle zur Aufführung brachten. In diesem Jahr wurden auch die Lesepaten, der Elternbeirat und die Helfer aus der Mittagsbetreung von der Schulleitung als kleines Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement eingeladen. In zwei Veranstaltungen entstand bei den älteren und jüngeren Zuschauern keine Zeit für Langeweile. Die Absolventen der Musikhochschule Wien präsentierten die Oper zum Staunen, zum Mitmachen, zum Lachen und erlebnisreiche Oper auf Augenhöhe ihrer Zuschauer. Musikalische Schmankerl und „Hits“ aus der Zauberflöte, dazwischen verpackt ein Mozart-Quiz, die Erklärung der verschiedenen Stimmlagen in der Zauberflöte und das gemeinsame Singen des „Sklavenchors“ aus je  100 Kehlen. Angefeuert von den beiden Sängern tanzten und sangen die jüngeren und älteren  Sklaven „das klinget so herrlich“ mit voller Leidenschaft. Nachdem die Schüler hier nicht nur Zuschauer, sondern zum großen Teil zu kostümierten Akteuren der Oper wurden, machte die für viele erste Begegnung mit dem Phänomen Oper zu einem echten Erlebnis. So hörte man das „Papapapa…“ der Abschlussarie des Papagenos noch tagelang in den Gängen der Treuchtlinger Grundschule. Für alle Beteiligten war klar diese Art von musikalischer Bildung muss wieder kommen.

Wir laufen zu unseren Comenius-Partnern - Grundschüler haben bereits 4021 km gesammelt

Seit 09.12.13 sammeln die Kinder der Grundschule Treuchtlingen Kilometer. Auslöser war die Beschäftigung der Ethikgruppe der 3. und 4. Klassen mit dem Thema „Klimawandel“. Die Kinder setzten sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinander und entwickelten Ideen, wie sie dem Klimawandel entgegenwirken könnten. Eine Idee war, möglichst oft zu Fuß zu gehen, anstatt mit dem Auto zu fahren.

Anfang Dezember wandten sich die Kinder der Ethikgruppe dann an ihre Mitschüler und riefen zu einem Wettbewerb auf. Dieser Wettbewerb wird zusammen mit den Partnerschulen in Italien, Ungarn, Polen und der Türkei durchgeführt. Ziel ist es, im Klassenverband auf dem Schulweg so viele Kilometer zu sammeln, wie die Partnerschulen von Treuchtlingen entfernt sind. Für die Klasse, die als erste bei einer Partnerschule ankommt, gibt es eine kleine Überraschung von der jeweiligen Schule.

Folgende Entfernungen sind dabei zurückzulegen:

Ø  Treuchtlingen – Dabrowka Wielkopolska/Polen 661 km

Ø  Treuchtlingen – Ponsacco/Italien 845 km

Ø  Treuchtlingen – Bonyhad/Ungarn 939 km

Ø  Treuchtlingen – Aksaray/Türkei 2736 km

Die Klasse 2b hat mittlerweile als erste die polnische Partnerschule erreicht und steht schon kurz vor Ponsacco in Italien.

Werden die bisher gesammelten Kilometer aller Treuchtlinger Grundschüler zusammengezählt, ergibt sich ein momentaner Zwischenstand von 4021 km. Das entspricht in etwa einer Entfernung von Treuchtlingen nach Aserbaidschan, nach Luxor in Ägypten oder auf die Insel Madeira im Atlantik!!!

Auch an den Partnerschulen wird fleißig gesammelt. So erreichte vor kurzem die italienische Partnerschule aus Ponsacco mit ihren gesammelten Kilometern Treuchtlingen.

Die Zwischenstände der Sammelaktion werden von der Ethikgruppe im Rahmen einer selbst erarbeiteten Ausstellung zum Thema „Klimawandel“ in der Aula der Grundschule regelmäßig aktualisiert und in eine Übersicht mit den Entfernungen zu den Partnerschulen eingetragen.

Besuch des Klimamobils – Treuchtlinger Schüler erfahren mehr über den Klimawandel

Nach der 1. Pause sind wir in ein anderes Klassenzimmer gegangen. Dort hat uns eine Frau begrüßt. Sie hat gesagt, sie ist Käpt’n Stefanie. Als erstes hat sie uns weiße Kittel gegeben, die mussten wir dann anziehen. Wir sahen aus wie richtige Wissenschaftler. Danach haben wir uns an der Leinwand die Erde von oben angeschaut.

Wir haben dann das erste Experiment gemacht. Wir haben eine kleine Schüssel mit Wasser in die Mitte gestellt. Danach haben wir zwei Plastikbecher, den einen links und den anderen rechts von der Schüssel hingestellt. Obendrauf haben wir eine große durchsichtige Schüssel gestülpt und auf diese Schüssel oben noch eine Taschenlampe gestellt. In der Zwischenzeit hat Frau Kremer Räucherstäbchen angezündet. Als wir das Räucherstäbchen unter die durchsichtige Schüssel gehalten haben, ist die Luft durch das glühende Räucherstäbchen leicht geworden und nach oben gestiegen. Oben wurde sie wieder schwer und sank an den Seiten wieder nach unten. Mit diesem Experiment hat uns Käpt’n Stefanie den Windkreislauf erklärt.

Danach haben wir uns wieder vor die Leinwand gesetzt und haben gelernt, warum es eigentlich wärmer wird. Wir sind in die Vergangenheit ins Jahr 1870 gereist und haben dann geschaut, wie sich die Temperaturen auf der Erde bis 2013 verändert haben. Wir haben uns eine Landkarte angeschaut. Dort waren Farben, und zwar blau für kalt, grün für mittel, gelb für warm und rot für heiß.  Wir haben auch gesehen, dass am Nordpol das Eis langsam wegschmilzt. Käpt’n Stefanie hat uns erklärt, eines Tages wird es vielleicht keine Eisbären mehr geben, denn es wird immer wärmer und wärmer. Im Jahr 2099 wird es so warm sein, dass es das Eis am Nordpol gar nicht mehr gibt. Das liegt daran, dass wir Menschen viel zu viel CO2 (Kohlenstoffdioxid) und CH4 (Methan) produzieren. Wir brauchen zwar ein wenig CO2 und CH4 in der Atmosphäre, aber zu viel CO2 kann das Klima deutlich verändern.

Wir haben auch ein zweites Experiment gemacht. Wir testeten, ob CO2 gefährlich ist. Diesmal haben wir eine Flasche mit Essig, einen Trichter, Backpulver und einen Ballon gehabt. Wir haben den Ballon auf den Trichter gesteckt und dann mit Backpulver gefüllt. Dann haben wir den Ballon auf die Flasche gesteckt und das Backpulver in die Flasche reingeschüttet. Dann ist aus dem Backpulver und dem Essig CO2 nach oben gestiegen und der Luftballon wurde aufgeblasen. CO2 ist farblos und nicht giftig.

Wir haben überlegt, wie wir der Erde helfen können:

Strom wird bei uns vor allem durch das Verbrennen von Kohle in Kohlekraftwerken hergestellt. Bei der Verbrennung entsteht CO2. Wenn wir nicht so viel fernsehen, brauchen wir weniger Strom. Auch Nintendo oder Wii sind nicht so gut. Es wäre gut, wenn jeder einmal in der Woche auf den Fernseher verzichtet. Anstatt mit dem Auto fahren, könnten wir mit dem Fahrrad fahren. Wir sollten lieber Glasflaschen als Plastikflaschen kaufen. Auch auf Fleisch und Wurst könnten wir einmal in der Woche verzichten.

(Dieser Text wurde aus den Berichten von Annalena, Simon, Elijah und Lara aus der 4b zusammengefasst.)

Nächstenliebe im Schuhkarton

Auch wenn es für Weihnachtsgeschenke noch etwas früh zu sein scheint, füllten in den vergangen Wochen Treuchtlinger Grundschüler fleißig Schuhkartons mit Schreibmaterial, Kuscheltieren, Spielzeug, Waschlappen … für das wohltätigen Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“. Es ist eine Geschenkaktion für Kinder in Not. Jedes Jahr packen fast eine halbe Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten Schuhkartons, um sie Jungen und Mädchen zwischen zwei und 14 Jahren zu schenken- heuer waren zum ersten Mal auch die Klassen aus Schambach mit dabei. Die Päckchen werden vorwiegend in Osteuropa verteilt. Die Gemeinden vor Ort wählen in Kooperation mit Behörden (z.B. dem Jugendamt) diejenigen aus, von denen sie wissen, dass ihre Eltern wenig Geld haben. Neben der Freude, die diese Geschenke den Kindern und auch ihren Familien machen, sind sie ein Zeichen der christlichen Nächstenliebe. Denn jeder Schuhkarton bedeutet: Du bist nicht vergessen. Es gibt Menschen, die denken an dich und möchten, dass es dir gut geht.

Gesundes Pausenfrühstück in Schambach

Im Rahmen des Europäischen Schulobstprogrammes werden von den Kindern oft und gerne Äpfel gegessen. In der Woche der Nachhaltigkeit und Gesundheit beschäftigten sich deshalb die Klasse 1d und 2d aus Schambach einmal genauer mit dem gesunden Pausenapfel.

Inhalte waren:

- Wir betrachten einen Apfel einmal genau, fühlen riechen und schmecken ihn.

- Wie sieht der Apfel von außen und innen aus? Wie bezeichnen wir seine Teile?

- Wir singen das Lied „In einem runden Apfel“.

- Ideensammlung: Welche Gerichte kann man aus so einem leckeren Apfel herstellen?

Für ein gesundes Pausenfrühstück bereiteten nun die Kinder in Gruppen ein reichhaltiges Buffet. Dabei bekamen sie tatkräftige Unterstützung hilfsbereiter Mütter, die sich für diese Aktion Zeit genommen haben. Äpfel wurden bei der Zubereitung von Obstsalat, Apfelschnitte (Frischkäsebrot mit Apfelstückchen als Auflage) und Apfelschnitzen verwendet.Für die hungrigen Mägen gab es zudem Leberwurst-Quark-Brote, Schnittlauchbrote, gekochte Eier, Käse und Rohkostplatten mit Karotten, Kohlrabi und Tomaten.Bei einem Pausenfrühstück dürfen natürlich auch Getränke nicht fehlen. Apfeltee und Bananenmilch kamen bei den Kindern gut an.

 

„Mmmh, das ist lecker!“ oder „Darf ich mich nochmal was nehmen?“ tönte es durchs Schulhaus. Die wichtigste Frage aber war: „Wann gibt es das nächste Buffet?“

 

Dietfurt- Im Land des Lächelns

Am Tag vom  "Pelzemärtel" kam es zu einer ganz ungewöhnlichen Begegnung in Dietfurt. Drei japanische Lehramtsstudentinnen wollten mit einer Dozentin aus der Universität Eichstätt die Treuchtlinger Grundschule besuchen. Schulleiter Herbert Brumm  lud sie zuerst nach Dietfurt ein, wo sie an einem Kunstunterricht bei der Lehrerin Frau Raab in der 3 Klasse teilnehmen konnten. In der Pause lächelten alle Kinder (und Lehrer) um die Wette und zeigten so auch, dass sie genauso lächeln wie ihre japanischen Gäste. Anschließend ging es mit dem Schulleiter zu einem Rundgang in die Treuchtlinger Schule, um auch das deutsche Bildungssystems  näher zu diskutieren.

Müllfiguren- Kunstworkshop im Rahmen der Ausstellung des Kunstvereins Spirale

Im Rahmen der Kunstaustellung zum Thema "Kunststoffe" führte der Schulleiter der Grundschule Herbert Brumm im alten Forsthaus einen Workshop mit Kindern durch. Aus Plastikteilen und Kunststoffen, wie Gießkannen, Weichspülerflaschen, Spülschwämmen und Flaschenverschlüssen zauberten die Kinder in dem Workshop lustige und geheimisvolle Wesen. Neben dem kreativen Aspekt, ging es auch darum in scheinbar vertrauten Alltagsgegenständen Formen bewusster wahrzunehmen und in einem neuen Blickwinkel zu betrachten. So entstanden aus den Händen der Kinder zahlreiche kuriose und faszinierende Objekte.

Große Apfelernte im Schulhaus Wettelsheim

Als Beitrag zur gesunden und nachhaltigen Ernährung haben die Klassen aus dem Schulort Wettelsheim in diesem Jahr eine goße Apfelernte durchgeführt. Angeregt durch Ortssprecher W. Föttinger konnten die Schüler und Schülerinnen der 5 Wettelsheimer Klassen zahlreiche Obstbäume der Gemeinde abernten. Ausgerüstet mit Eimern, Säcken, Apferlerntern und Bollerwagen machten sich am Donnerstag, 17. Oktober, ca. 130 Kinder auf den Weg, um die Äpfel abzuernten. Begleitet wurden sie dabei von ihrern Lehrern, etlichen Eltern und sogar Großeltern. Auch die Freiwillige Feuerwehr war mit dabei und sicherte die Straßen ab, damit die gesamte Aktion gefahrlos stattfinden konnte. Obwohl heuer witterungsbedingt kein besonders gutes Obstjahr war, sammelten die Kinder einen kompletten Autoanhänger voll mit Äpfeln und Birnen. Die gesamte Ausbeute wurde dann von der Firma Billing in Holzingen zu leckerem Apfelsaft gepresst. So können sich jetzt die Kinder auf weit über 200 Liter frischen Apfelsaft freuen und  sich in den kommenden Wintermonaten an dem gesunden Getränk erfreuen.    

100 Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Grundschule Treuchtlingen wurden vom ADAC mit Sicherheitswesten ausgestattet

Im Beisein von Schulleiter Herbert Brumm und der Sicherheits… Hilmar Jung der Polizei überreichte Manfred Albert vom ADAC  die neue Sicherheitswesten für die Kleinen. Mit dieser Sicherheitsweste werden die kleinen Verkehrsteilnehmer aus viel größerer Entfernung von Autofahrern und Motorradfahrern gesehen. Die reflektierenden Details sorgen dafür, dass die Kinder schon in fünffacher Entfernung von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Vielen Kindern fehlt es noch an Erfahrung im Straßenverkehr. Sechs- bis Siebenjährige brauchen dreimal so lange wie Erwachsene, um auf Unvorhergesehenes zu reagieren.

„Alle 27 Minuten wird auf Deutschlands Straßen ein Kind unter 18 Jahren von einem PKW erfasst. Dies oft nur deshalb, weil es nicht oder zu spät gesehen wird“, so Manfred Albert dem Vertreter des ADAC. Aus diesem Grund hatte sich der ADAC vorgenommen, möglichst viele Erstklässler in Deutschland mit kostenlosen Sicherheitswesten auszustatten.

Rektor Brumm bedankte sich, bei allen Beteiligten für die großartige Aktion. „Diese Westen tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass der Schulweg für unsere Schülerinnen und Schüler noch sicherer wird. Ich hoffe, dass die Kinder die Westen auch regelmäßig anziehen.“ Unter großer Begeisterung probierten anschließend die Jungen und Mädchen ihre neuen Sicherheitswesten an und absolvierten sogleich ihr Verkehrssicherheitstraining mit Herrn Jung von der Polizei mit den neuen Westen.

Ethikgruppe ist Landessieger

Auf den Spuren der Donauschwaben

Die Schüler der Ethikgruppe 3./4. setzten sich in einer Unterrichtssequenz unter Anleitung ihrer Lehrerin Marion Kremer mit der Geschichte der Donauschwaben auseinander. Im Unterricht wurden zunächst die Lehrplanaspekte ‚Toleranz‘ und ‚Anderssein‘ thematisiert und im Anschluss daran begann die Gruppe, sich mit den Donauschwaben, die ihre Heimat verließen, zu befassen.

In beeindruckender Weise wurde der Zugang über eigene Erfahrungen mit dem Thema Auswanderung (viele Kinder haben selbst Migrationshintergrund oder Verwandte, die ausgewandert sind) gefunden. Den Schülern wurde auf diese Weise ein echtes emotionales Eintauchen in die Thematik ermöglicht, welches in den beeindruckenden Schülerwerken Ausdruck findet. In der Partnerstadt in Ungarn konnten zwei Nachfahren der Donauschwaben ausfindig gemacht und eine Art Interview geführt werden. Mit Kurzreferaten zu den Städten und Gegenden, welche die Donau durchfließt, sowie einer Kreativwerkstatt zu möglichen Erlebnissen der Donauschwaben auf ihrer Fahrt wurde das Thema weiter vertieft.

Eine beeindruckende Ausstellung im Schulhaus mit Präsentation bei Elternabenden rundete das in sich stimmige, umfassende und stringente Projekt ab.

Nach Auffassung der Jury verdient diese Arbeit einen  1. Preis

Bay. Staatsminister zeichnet Grundschule Treuchtlingen mit dem Titel "Umweltschule mit 3 Sternen" aus

Im Schuljahr 2001/02 war dieser Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für Umweltbildung erstmals in Bayern ausgeschrieben. Die Grundschule Treuchtlingen war schon im ersten Jahr dabei, nachdem man es hier schon gewohnt war, mindestens zwei größere Projekte in Sachen Umweltbildung pro Jahr anzupacken. In dieser Woche bekam sie zum dreizehnten Mal diese Auszeichnung – überreicht vom zuständigen Minister  Dr. Marcel Huber und zertifiziert mit drei Sternen, der qualitativ höchsten Stufe.

Schulleiter Herbert Brumm, Umweltbeauftragte Frau Melanie Raab und die Arbeitsgemeinschaft Umwelt der Schule nahmen den Preis für das besondere Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulumwelt mit „3 Sternen“ entgegen. „Der Wettbewerb Umweltschule in Europa fördert bei Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Kinder und Jugendliche leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsvorsorge“, so Dr. Marcel Huber wörtlich. Verschiedene Projekte wurden in der Grundschule Treuchtlingen umgesetzt, wobei es bezeichnend ist, dass die Idee der Umweltbildung mit nachhaltigen Projekten ein Teil des Schulprofils ist und sich die Treuchtlinger Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Klassen auf unterschiedliche Art und Weise in diesem Bereich engagieren. In einem Gespräch mit dem Staatsminister hob dieser noch einmal das langjährige und nachhaltige Engagement der Treuchtlinger heraus und würdigte zusammen mit Landeskoordinator Klaus Hübner unsere Grundschule als festen Bestandteil der Umweltbildung in Bayern.

Wiesenprojekt der Klasse 1a und 1b

Die Wiese auf andere Weise erleben war der Hintergrund der Aktionstage der Klassen 1a und 1b, die zunächst in die Schambacher Schule fuhren, in der  eine Wiesen-Lernwerkstatt aufgebaut war, die nun auch die Treuchtlinger 1. Klassen nutzen konnten. In dieser Werkstatt erarbeiteten die Kinder sich ihr Wissen selbsttätig und näherten sich dem Thema auf vielfältige Weise. Mit Frau Terschanski vom Info- und Umweltzentrum wurde das Wissen handelnd und erlebnisorientiert umgesetzt.

Vorlesetheater der Klasse 4a im Förderzentrum

Am Freitag, den 7. Juni 2013 übte die Klasse 4a das Märchen „Kalif Storch“ gut ein, um es als Vorlesetheater anderen Klassen vorzutragen. Jeder bekam eine Rolle und musste sie gut üben. Bei Kalif Storch kamen folgende Figuren vor: der Kalif, ein Großwesir, eine Nachteule, eine Prinzessin, zwei Zauberer und ein Erzähler.

Als alle ihre Rolle gut geübt hatten, durften wir in andere Klassen, um das Märchen als Vorlesetheater vorzutragen. Wir waren in der 1a, 1b und der Klasse 2a. Unsere Gruppe war bei unseren Mitschülern des Förderzentrums, der Klasse 4/5. Zur Erinnerung haben wir auch ein gemeinsames Foto gemacht.

Die Schüler haben uns gut zugehört und gesagt, dass es ihnen Spaß gemacht hat. Das hat uns sehr gefreut. Wir hoffen, dass wir bald wieder so ein Vorlesetheater machen und dann auch noch andere Klassen damit besuchen können.

Redaktion der Klasse 4a: Irem Genc und Nisanur Sejdi

Sponsorenlauf der Grundschule - 3000 Kilometer geschafft

Zum ersten Male führte die Grundschule einen Sponsorenlauf unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ durch. Mit dieser Sportveranstaltung wollte die Grundschule Bewegung, gesunde Ernährung und einen guten Zweck mit einander verbinden. Vom sportlichen Anreiz war es wichtig, dass die Kinder ihre eigene Leistung festlegten und im Laufe des Vormittags den Kilometer-Parcours so oft durchlaufen, wie es seiner persönlichen  Leistungsfähigkeit und seinen Ambitionen entsprach. Jedes Kind konnte dabei individuell eine Pause machen und mit seinen Freunden wieder irgendwann weiterlaufen. Fast drei Stunden liefen die 470 Kinder der Grundschule und der Förderschule gemeinsam auf der Bezirkssportanlage Runde um Runde, Kilometer um Kilometer. Ihr Ziel war es möglichst viele Rundenstempel zu bekommen. Denn bereits im Vorfeld mussten die Schüler selbständig in der eigenen Familie oder im Verwandtenkreis Sponsoren suchen, die pro gelaufenen Kilometer einen frei bestimmbaren Betrag zahlten. Der Erlös des Laufes sollte zum Einen den „Kinderschicksalen Mittelfranken“ zu gute kommen, die  Kinder unterstützen, die oft aufgrund ihrer Behinderung nicht mehr laufen können, zum Anderen wollte man den Elternbeirat in seiner engagierten Arbeit unterstützen, der das Geld für Zuschüsse von Klassenfahrten oder für notwendige Zuschüsse einzelner Kinder unserer Schule benötigte.

Auch Bürgermeister Werner Baum und Schulleiter Herbert Brumm, die zuvor die Kinder begrüßt hatten und die Anfangsrunde mitliefen, freuten sich, mit welchem sportlichen Eifer die Kinder bei der Sache waren und sich immer wieder von den anderen Mitschülern mitreißen ließen, um möglichst viele Stempel für einen guten Zweck zu sammeln.

Während der Laufpausen versorgte der Elternbeirat die Kinder mit reichlich Obstschnitten und Getränken. Sehr erfreut zeigte sich auch Schulleiter Herbert Brumm, dass so viele  Eltern  sich zu dieser Veranstaltung unter der Woche Zeit genommen haben, um ihre Sprösslinge entsprechend anzufeuern. So stand am Ende fest, dass die Kinder über 3000 Kilometer an diesem Vormittag gelaufen sind und selbst weniger sportlich motivierte Kinder oft 5 oder 6 Kilometer geschafft haben. Am Ende der Veranstaltung waren sich Eltern, Schüler und Lehrer einig, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholt werden muss.

Pädagogischer Austausch mit Lehrern aus den USA

Am Donnerstag kam es an der Grundschule in Treuchtlingen zu einem internationalen Austausch von pädagogischen Eindrücken. Durch den inzwischen engen Kontakt mit der Universität in Eichstätt kam es durch Vermittlung des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik zu einem Besuch von Dozenten und amerikanischen Lehramtsstudenten der Universität in Charlotte in North-Carolina. Nach verschiedenen Schulbesuche,  einem Gymnasium und auch einer Montessori- Schule fuhr die 14 köpfige Delegation unter der Leitung von Petra Hiebl mit dem Zug extra nach Treuchtlingen, um die hiesige Grundschule kennenzulernen. „That´s our favourite“ war schon nach zwei Stunden Besuch und mehrerer Unterrichtsmitschauen von Dozenten und Studenten im Lehrerzimmer  der Grundschule  beim Gespräch  den Treuchtlinger Kollegen zu hören. Der Besuch der Lernwerkstatt, in der eine erste und vierte Klasse gemeinsam arbeiteten, rundete das Kennenlernen der pädagogischen Arbeit in Treuchtlingen ab.  In einer Gesprächsrunde mit Schulleiter Herbert Brumm wurden die vielen Beobachtungen und Unterschiede diskutiert und Fragen zum deutschen Bildungssystem beantwortet. Den Lehrerkollegen aus den USA fiel so auch vor allem die offene und freundliche Art der Schüler auf, die  meist grüßend an den Erwachsenen vorbeigingen. Herzlich nahmen die amerikanischen Gäste Abschied und luden alle beteiligten Kollegen zu einem Gegenbesuch ein.

Neue Mosaikkreuze für die Klassenzimmer

Unsere Arbeitsgemeinschaft Gestaltung beschloss neue Mosaikkreuze für einzelne Klassenzimmer herzustellen. Als erstes entwarfen wir Kreuze und übertrugen die Zeichnung auf ein Sperrholz. Anschließend sägten wir es mit einer Laubsäge aus und schliffen die Kanten mit Schleifpapier. Kurz darauf suchten wir uns passende Mosaiksteine aus und legten sie auf die Vorlage. Als nächsten Arbeitsschritt klebten wir die die Steine auf unsere Holzkreuze. Danach strichen wir die Fugenmasse auf unser schönes Mosaikkreuz. Zum Schluss säuberten wir die Oberfläche.

Eure AG Gestaltung

Müllsammel-Aktion der Grundschüler rund um Treuchtlingen

Wie in den Jahren davor beteiligte sich unsere Grundschule auch in diesem Jahr wieder an der  Aktion der Stadt Treuchtlingen"Saubere Stadt-sauberes Dorf." Bei sonnigem Wetter schwärmten am Donnerstag  alle Grundschulklassen aus Treuchtlingen, Wettelsheim, Schambach und Dietfurt aus, um die Natur von dem Unrat zu befreien, den gedanken- oder verantwortungslose Bürger weggeworfen hatten. Zum Abschluss gab es nach einem Dankeswort von Rektor Herbert Brumm auch ein tolle Urkunde der Stadt Treuchtlingen für jede Klasse, die von Frau Anita Enser aus der Stadtverwaltung an die Klasslehrer übergeben wurde. Das beste Gefühl war es jedoch etwas für die Sauberkeit der Natur in unserer Gemeinde getan zu haben;

„Wenn schon Leute Müll achtlos wegwerfen, sollen sie sich auch klar sein, dass alles wieder von irgendwem eingesammelt werden muss. Mir hat es auf auf jeden Fall Spaß gemacht etwas für die Natur zu tun." (Schülerin aus der 4. Klasse)

Grundschüler beraten am Treuchtlinger Gesundheitstag

Seit Jahren ist es schon Tradition, dass die Grundschule Treuchtlingen am Gesundheitstag im Forsthaus mit vertreten ist. In diesem Jahr übernahm die Arbeitsgemeinschaft Ernährung unter der Leitung von Frau Gudrun Möller die Ausgestaltung des Standes und die Beratung der Gäste. Unsere Schülerinnen demonstrierten das Herstellen von Dörräpfeln und erklärten, wie wichtig Obst nicht nur für ein gesundes Pausenbrot ist. Gerne verkosteten die Gäste die dargebotenen Dörräpfel und erfuhren gleichzeitig etwas über das Haltbarmachen dieser Vitaminspender. Nebenbei waren viele Besucher verblüfft, dass die Schule 1-2 mal die Woche kostenlos Obst aus dem Schulfrüchtzeprogramm der Europäischen Union bekommen. 

Vierte Klasse baut Ihre Zukunftsstadt

In einem Kunstprojekt mit Ihrer Kunsterzieherin Frau Julia Bieber baute sich die Klasse 4b in Gruppen visiönäre Städte der Zukunft aus Kunststoffmaterialien, die normalerweise weggeworfen werden. Hierzu schrieben die einzelnen Gruppen auch Texte, um Ihre architektonischen Gestaltungsversuche zu reflektieren. Weitere Beispiele finden sie auf der linken Leiste unter - Projekte- Schülerredaktion- Klasse 4b


Zur Seite Schüler-Redaktion "Projekt Schreiben"

Schlittenfahren statt Sportunterricht

Um den Winter auch richtig zu nutzen, wurde im Januar in einigen Klassen der Sportunterricht durch ein zünftiges Schlittenfahren ersetzt. Bericht der Klasse 1a siehe unten.

Richtiges Verhalten auf dem Eis für Viertklässler

Quelle Treuchtlinger Kurier 9.1.2013

Lernwerkstatt im Advent - Lernen miteinander und voneinander

Die Klassen 1a und 4a gemeinsam in der Adventslernwerkstatt – ein Erlebnis!
Die Klasse 4a hat die Klasse 1a in die Lernwerkstatt eingeladen. Die „Großen“ führten den „Kleinen“ zwei Bilderbuchkinos vor. Sie hießen: „Ein großer Tag für Vater Martin“ und  „Der Sternenbaum“. Der 1a haben die zwei Bilderbuchkinos sehr gefallen. Nach den Bilderbuchkinos zeigte die Klasse 4a, wie man in der Lernwerkstatt arbeitet. Wir, die 4a, waren die Lernpaten der 1a. Als Lernpaten haben wir den „Kleinen“ alles genau erklärt und mit ihnen gearbeitet. Wir glauben, der 1a hat es super gefallen – genauso wie uns. Als nächstes wollen wir die 1a zu Ostern einladen.
Redaktion: Sara, Tim Sch., Jannik, Michael

Advent in der Grundschule

In diesem Jahr wollte die Grundschule Treuchtlingen die adventliche Zeit einmal anders gestalten. Die Lehrerinnen und Lehrer beschlossen in dieser,  im jahreszeitlichen Ablauf so wichtigen Zeit, wieder mehr zu den ursprünglichen Ideen zurückzukehren. So wurde das Motto der Grundschule „Freude schenken“. Vielfältige Aktionen durchzogen die Wochen bis zu den Weihnachtsferien. An jedem Dienstag besuchte eine andere Klasse die Geriatrie im Treuchtlinger Krankenhaus um den alten Menschen in einem vorbereiteten Programm etwas  adventliche und kindliche Atmosphäre zu bieten und Abwechslung in den Krankenhausalltag zu bringen. Die Kinder schmückten die Türen der Station mit gebastelten Sternen, Engeln und Weihnachtsbäumchen, die andere Klassen hergestellt hatten. Verschiedene Besuche in Kindergärten und  im Altersheim rundeten die adventlichen Aktionen mit Theaterspiel und Vorlesekreisen ab. Damit auch Besinnung und Geruhsamkeit in die Schulhäuser einziehen konnte, wurde in Wettelsheim ein Raum der Stille geschmückt, in den sich die  Kinder in der Pause zurückziehen konnten, um Ruhe und Stille in adventlicher Umgebung zu genießen. In der Schule wurde auch, wie im vergangenen Jahr für die Treuchtlinger Tafel gesammelt, um auch an die Menschen zu denken, die im Moment weniger haben.
Unter der Leitung  der Fachschaft Religion und Frau Stefanie Preisinger, endet jede schulische  Woche in der Adventszeit mit einer Andacht in der stimmungsvoll geschmückten Aula, die die Kinder einstimmen sollten auf das adventliche Wochenende.

Adventsandacht
Besuch in der Geriatrie des Krankenhauses

Besuch der Klasse 4b im Altenheim

Am Donnerstag, den 20.12.2012, besuchte die Klasse 4b der Grundschule Treuchtlingen zusammen mit ihrer Lehrerin das Altenheim in Treuchtlingen. Mit Weihnachtsliedern, einem Gedichtvortrag (Tannengeflüster von James Krüss) und einem Theaterstück (Das Erlebnis des alten Autos) begeisterten sie die zahlreich erschienen Bewohner des Altenheimes. Auch die Moderation übernahmen die Schüler selbst. Das gesamte Programm hatten die Kinder zusammen mit ihrer Lehrerin eigens für diese Aufführung einstudiert. Selbst das Auto für das Theaterstück wurde extra gebastelt. Es war für die Kinder eine Begegnung der besonderen Art, da sie spürten wie sich die alten Leute über diese willkommene Abwechslung freuten. Zum Abschluss sangen alle zusammen das Lied „Alle Jahre wieder“. Als kleines Dankeschön bekamen alle Kinder ein weihnachtliches Überraschungsei geschenkt.

Ein Tag in der Lernwerkstatt mit der Klasse 4a

Die Klasse 4a war ebenfalls in der Forscher-Lernwerkstatt und hat alles ausprobiert. Die einzelnen Stationen hießen Perfekt 1000, Bunte Bausteine, Mechaniko, Reflexio, Geostadt, Gagantica und Kugeln+Stäbe=?. Es gab sogar Kinder, die es geschafft haben, bei Perfekt 1000 etwas zum Laufen zu bekommen. Es war ein Boot, ein Kettenfahrzeug und ein Auto. Perfekt 1000 hat uns allen am besten gefallen. Jeder wünscht sich jetzt diesen Baukasten auch für Zuhause. Am Ende des Tages gingen alle fröhlich heim. Hoffentlich dürfen wir bald wieder in die Lernwerkstatt.

(Max, Jannik, Sara, Melanie, Michael)

Schüler berichten aus der Lernwerkstatt

Über die Arbeit der Klasse 4b in der Forscher- Lernwerkstatt
Im Monat Oktober 2012 stand unsere Lernwerkstatt im Zeichen des Forschens und Experimentierens. In verschiedenen Bereichen konnten unsere Schüler Ihren Forschergeist wieder beleben. Die Kinder der Klasse 4b berichten, was sie dort erlebt und gebaut haben. Die Schülerberichte der einzelnen Gruppen finden Sie hier (Link zum Schüler-Redaktionsplattform).

 

Gemeinsames Frühstück der Klassen 4a und 1a

Vor den Herbstferien 2012 haben wir die Klasse 1a zum gesunden Frühstück eingeladen. Es gab Finger food mit Karotten, Gurken und Paprika. Dann gab es auch noch Schnittlauchbrote mit selbstgemachten Frischkäse. Zwei Mädchen haben Vanillequark mit Obst zubereitet. Die Klasse 1a hat auch leckere Obstspieße gemacht. Aus dem restlichen Obst mischten sie einen großen Obstsalat....
mehr (Link zur Schüler-Redaktionsplattform)

 

Erneuter Erfolg in der Umweltbildung

Im Jahr 2012 zum  11. Mal den Titel "Umweltschule in Europa"errungen!

Nachdem die Grundschule Treuchtlingen im Landkreis vor 3 Wochen den Umweltpreis mit 700€ gewonnen hat, gab es nun eine erneute Ehrung.
Für ihr Engagement in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit haben 184 bayerische Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Landeskoordinator Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) nahm  im Rahmen eines Festaktes am Dietzenhofer-Gymnasium in Bamberg die Preisverleihung vor....
mehr (Link zur Schüler-Redaktionsplattform)

 

 

Lese-Könige und Lese-Kaiser gekrönt

Die vielen Aktivitäten der Grundschule in Sachen Lesekompetenz mündeten in eine Krönung der besten Leser. Ziel der Bemühungen ist, nicht nur die grundlegende Bedeutung des Lesens in unserem Leben zu unterstreichen, sondern vor allem den Spaß daran zu wecken. Höhepunkt war auch heuer eine überaus gelungene Abschlussveranstaltung mit der Auszeichnung der Lese-Könige und der Krönung der Lese-Kaiser...
mehr (Link zur Schüler-Redaktionsplattform)

 

 

Ich seh jetzt was, was du nicht siehst!

Unter diesem Motto zeigten die 28 Treuchtlinger Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse  ihre Ausstellung im Haus Altmühltal. Auf verschiedenen Infotafeln wird ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Kindern und dem behinderten Künstler Karl Albrecht ausgestellt...

mehr. (Link zur Schüler-Redaktionsplattform)

 

 

 

Termine:

Eltern-Terminplan (pdf-Dokument)
für das 2. Halbjahr 2015/16

 

 

 

Blaue/rote Woche

Blaue Woche oder rote Woche?
Dies erfahren Sie in diesem Kalender (pdf-Dokument)

Aktueller Elternbrief

Hier finden Sie die aktuellen Briefe der Grundschule (pdf-Dokumente) an die Eltern:
8. Elternbrief vom 13.06.2016

Übersicht Speiseplan

Hier die Übersicht des Speiseplans (pdf-Dokument) ab Januar 2016.

Telefon-Hotline

Es gibt eine Telefon-Hotline zur Information, ob witterungsbedingter Unterrichtsausfall (Sportfest, Wandertag oder hitzefrei) ist oder nicht.

Unter der
Tel.-Nr. 09142/203 69 60
können Sie die Bandansage ab 09.30 Uhr jeweils abhören.

Links:

Homepage des Bayer. Kultusministerium

Homepage der Stadt Treuchtlingen

Weitere Informationen zur Mittagsbetreuung