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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Friedrich Grahl, Bürgermeister von 1894 bis 1907

(1846 - 24.05.1907)

Der 1846 in Treuchtlingen geborene Friedrich Grahl war Besitzer einer Seidenband-, Borten- und Tressenfabrik. Sein Name ist unauflöslich mit dem Auf- und Ausbau der jungen Stadt Treuchtlingen verbunden.

 

Während seiner Amtsführung erfolgte die Erhebung der Marktgemeinde zur Stadt (1898). Der Bahnhof wurde durch den Bau der Linie Treuchtlingen – Donauwörth zu einem Eisenbahnknotenpunkt erweitert (1905/1906). Durch den Straßenbau Treuchtlingen – Schambach – Suffersheim der Ort Anschluss an die jetzigen Bundesstraßen 2 und 13.

 

Friedrich Grahl war bemüht, dass der ehemalige Marktflecken ein städtisches Gesicht bekam: Straßenregulierungen wurden vorgenommen, oberirdische Wasserläufe und Abwassergossen unterirdisch verlegt, Gehsteige angelegt, der Friedhof mit Leichenhalle nach außerhalb der Stadt verlegt, ein Kinderheim gebaut. Sein Hauptverdienst aber liegt wahrscheinlich darin, dass er eine Wasserleitung von Suffersheim nach Treuchtlingen errichten ließ, die heute noch funktioniert.

 

Am 4. April 1907 legte er sein Amt infolge eines Herzleidens nieder. Der Stadtrat ernannte ihn zum Ehrenbürger.

Noch vor Aushändigung der Urkunde verstarb er am 24. Mai 1907.

 

 

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