A A A |
Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Archiv 2018

Endspurt in der Ringstraße ab Mitte Oktober

Die Bahnhofstraße sowie der Wallmüller- und Partnerschaftsplatz sind seit kurzem für den öffentlichen Verkehr freigegeben und weitgehend fertiggestellt. Bis zur feierlichen Einweihung mit den Herbstlichtern am 21. September 2018 werden noch die fehlenden vier Bäume am Wallmüllerplatz gepflanzt und die Pflasterfläche an diesen Pflanzquertieren geschlossen.

Außderdem werden bis zu diesem Termin die beiden neuen Kanäle in der Ringstraße möglichst weit hergestellt und die Hausanschlüsse vorbereitet.

Dann ist aus verschiedenen Gründen - im Wesentlichen aus logistischen - erst einmal für drei Wochen, also bis zum 15. Oktober 2018, Baupause.

Die Zufahrten in der Ringstraße werden bis 21. September 2018 privsorisch so hergestellt, dass alle Anwohner zu ihrem Grundstück fahren können, wenn auch über Schottertragschichten und nicht Asphalt. Danach werden die Restarbeiten in der Ringstraße inkl. endgültigen Straßenwiederherstellung erledigt, sodass vor dem Wintereinbruch die Abnahme der gesamten Maßnahme erfolgen kann und die Mitte Treuchtlingens wieder frei von Baubehinderungen sein wird.

 

 

 

Sanierung der Brücke über den Schambach abgeschlossen

Die Firma Hüttinger aus Geislohe hat die Sanierungsarbeiten an der Brücke über den Schambach in Schambach (Nähe Kirche) bereits am Freitag, 7. September 2018 fertiggestellt. Ein paar Tage früher als geplant. Entsprechend kann der Verkehr auch dort wieder ungehindert rollen und der Schulbeginn am 11. September 2018 kommen.

 

 

Baustelle am Galgenbuck - Schwarzfeldstraße

Bauarbeiten schreiten weiter voran

Seit Donnerstag, 6. September 2018 ist die Straße Am Brühl inkl. der neuen Kreuzung (Pflasterfläche) zur Schwarzfeldstraße wieder für den Verkehr freigeben, wenn auch noch eingeschränkt durch den Baustellenverkehr. Die Beschilderung und Gefahrenhinweise sind zu beachten. Die ausführende Firma Hirschmann hat hier früher als geplant die erforderliche Straßenoberfläche in einer sehr guten Qualität hergestellt.

An der Kreuzung ist die Fahrbahn nun eingeengt, um baulich die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 30km/h hervorzuheben bzw. die Verkehrszeichen zu unterstützen.
Der Schulbus muss in dieser Kreuzung nun nicht mehr wenden, da er hierzu den neuen Kreisverkehr (Kreuzung Köblerfeldstr.) nutzen kann, nachdem er die Grundschüler am neuen Buswartehäuschen aufgenommen hat.

Nachdem diese wichtige Sammelstraße Am Brühl für die Anwohner am Galgenbuck nun wieder befahrbar ist, können ab Montag, 10. September 2018 die Arbeiten am oberen Teil in der Schwarzfeldstraße zwischen Einmündung Eichendorffstr. und der östlichen Grundstücksgrenze von Schwarzfeldstr. 38 beginnen.


Damit ist leider verbunden, dass dieser Bereich (rot im angehängten Lageplan) für ca. 3 Wochen zwischen 6 und 20 Uhr nicht befahrbar sein wird. Entsprechend können auch die Anwohner der Sackgasse „Galgenbuck“ (gelb im angehängten Lageplan) tagsüber nicht zu ihren Grundstücken fahren. Der Fußverkehr ist jedoch möglich.

Die Stadt Treuchtlingen bedauert diese enorme Einschränkung und bitten um Verständnis. Durch die Vollsperrung tagsüber ist jedoch ein zügiger Bauablauf durch die Firma Hirschmann gewährleistet. Alle Verantwortlichen sind bestrebt, die geplante Bauzeit auch hier wieder zu unterschreiten.

 

 

 

Stadt Treuchtlingen ehrt langjährige Mitarbeiterinnen

Seit 25 und 40 Jahren bei der Stadt Treuchtlingen

Barbara Blischke feiert ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Treuchtlingen. Sie ist seither durchgehen in der Stadtkasse tätig bzw. übt seit fünf Jahren zusätzlich Tätigkeiten aus dem Bereich Kämmerei und Steuerverwaltung aus.

Gabriele Dreger ist seit 40 Jahren bei der Stadt Treuchtlingen beschäftigt. Sie hat im September 1978 ihre Ausbildung bei der Stadt Treuchtlingen begonnen und war nach deren Abschluss fast acht Jahre im Bauamt tätig. Danach ist sie in das Einwohnmeldeamt bzw. Standesamt gewechselt. Seit 1998 ist nun auschließlich für den Bereich Standesamt zuständig und hat in dieser Zeit zahlreiche Paar verheiratet.

 

 

 

Pflege von Wanderwegen - Helfer gesucht!

Der Fränkische Albverein Nürnberg e.V. sucht für die Wanderwege im Bereich Treuchtlichen und Umgebung einen ehreamtlich tätigen Wegemeister/Wegemeisterin für die dort zu markierenden Wege, soweit sie der Bestandspflege des FAV unterliegen, wie Main-Donau-Weg und Frankenweg.

Interessenten, die einem ebenso nützlichen wie gesunden Hobby nachgehen wollen, gerne wandern, einen Internetanschluss besitzen und im Umgang mit dem PC vertraut sind, melden sich bitte bei:

Fränkischen Albverein e.V.
Wegemeisterei
Herrn Reinhard Krämer
Mail: mail[at]michael-gisela.de
Tel. 0174-5336234

Dort erhalten Sie weitere Informationen. Selbstverständlich erhalten Sie eine gründliche Einweisung sowie alle nötigen Unterlagen und Werkzeuge und eine Aufwandentschädigung.

 

 

 

Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten Am Brühl

Der Kreuzungsbereich Am Brühl - Schwarzfeldstraße wird in der Zeit vom 29.08.2018 (Beginn der Vollsperrung) bis voraussichtlich einschließlich 13.09.2018 wegen Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten gesperrt sein. Die Umleitung ist örtlich ausgeschildert und führt über die Eichendorffstraße - Schwarzfeldstraße Ost zur Bgm.-Korn-Straße.

Wir bitten dies zu beachten und entschuldigen uns für die hieraus entstehenden Unannehmlichkeiten.

 

 

Kostenlose Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung - „Eine für Alle“

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät alle Menschen mit Behinderung, von Behinderunge bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige kostenlos bundesweit in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Sie berät ergänzend zu anderen Beratungsstellen und Trägerunabhängig. Ziel ist es, die Position von Menschen mit (drohenden) Behinderungen gegenüber den Leistungsträgern und Leistungserbringern zu stärken. Das Beratungsangebot soll im Vorfeld der Beantragung von Leistungen die notwendige Orientierungs-, Planungs- und Entscheidungshilfe geben. Die nächste Teilhabeberatungstelle für den Bereich Mittelfranken-Süd befindet sich in Roth. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert auf Grundlage von § 32 Sozialgesetzbuch IX die EUTB mit 58 Mio. Euro jährlich.

 

Weitere Informationen:
www.teilhabeberatung.de

www.gemeinsam-einfach-machen.de

 

Kontakt: Teilhabeberatungsstelle Mittelfranken-Süd
Drahtzieherstraße 6
91154 Roth
Mail: beratung[at]eutb-mfrs.de
Telefon: 09171 9664-45
www.eutb-mfrs.de

 

 

 

Besuch des Russischen Chor „Perpetuum Mobile“

Ein erneutes Zeichen des kulturellen Austausches und der Völkerverständigung

Vergangene Woche durfte auch die Stadt Treuchtlingen den knapp dreißigköpfigen Chor „Perpetuum Mobile“ von der Bauman-Universität Moskau, der regelmäßig den Landkreis besucht, in der Stadt willkommen heißen.

Nach einer Führung über die Kriegsgräberstätte am Nagelberg durch Bürgermeister Werner Baum und bei interessanten Gesprächen über die Bedeutung dieser wichtigen Erinnerungsstätte, zeigte sich, dass diese jungen Menschen aus Russland einen offenen Blick auf die schrecklichen Geschehnisse des 2. Weltkriegs haben und bereit sind, zu vergeben und vergessen. Nach einer kurzen klanglichen Kostprobe der goldenen Kehlen aus Russland, klang der Samstag Nachmittag mit einem Friedensgebet durch die örtliche Geistlichkeit aus.

Am darauffolgenden Montag Abend lud Bürgermeister Werner Baum dann die Chormitglieder zusammen mit ihrem Freund und Organisator Karl Feil zu einem kleinen Empfang mit Stadträten und der Leitung des Adventure Campus in den Schlosshof ein.

Initiator dieser regelmäßigen Besuche im Landkreis ist der Weißenburger Autohändler Karl Feil, der seit Jahren die Freundschaft pflegt und weiter ausbaut sowie die Besuche in der Region Altmühlfranken organisiert. Damit hat sich wieder gezeigt, dass es gerade in der heutigen Zeit überaus wichtig ist, Freundschaften und Kontakte zu pflegen, über alle unterschiedlichen politischen Meinungen hinweg.

Am Samstag, 11. August 2018 um 19.30 Uhr wird der Chor, der in diesem Jahr auf dem Hochschul-Campus am Patrich übernachtet, ein weiteres Mal in Treuchtlingen zu hören sein. Zum Konzert in der Markgrafenkirche sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Musikbegeisterte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bildnachweis: Stadt Treuchtlingen/sb
Bildnachweis: Wolfgang Feldner

Gelebtes Europa in der Treuchtlinger Stadtmitte

Am vergangenen Wochenende, 13. bis 15. Juli 2018, waren zwei kleine Delegationen aus den Treuchtlinger Partnerstädten Ponsacco/Italien und Bonyhád/Ungarn zu Gast. Bürgermeister Werner Baum hatte diese eingeladen, um zum einen nochmals das 15-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Ponsacco zu feiern und zum anderen die von den Partnerstädten gestalteten Marmorblöcke auf dem Partnerschaftsplatz öffiziell zu übergeben. (Eine große Feier zum 15-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum fand bereits im Mai diesen Jahres in Ponsacco statt.)

Seit vielen Jahren, bei vielen Begegnungen ist zwischen Treuchtlingen und den Partnerstädten in Italien und Ungarn eine Nähe entstanden, die einzigartig ist. Besuche und Gegenbesuche haben die Beziehungen zwischen den Menschen der drei Städte gefestigt. Nicht nur offizielle Delegationen pflegen den Kontakt. Es sind vor allem die Menschen selbst, die diese Partnerschaft wollen und sie lebendig halten. So waren bereits der Trachtenverein und der Verein Eber-Hart auf eigene Faust in den Partnerstädten zu Besuch.

Fabrizio Gallerini, Zweiter Bürgermeitser von Ponsacco, und Ibolya Filóné Ferencz, Erste Bürgermeisterin von Bonyhád, sind in Begleitung von Mitarbeitern der Stadtverwaltungen und „alten“ Freunden nach Treuchtlingen gekommen, um den nun fertigen Partnerschaftsplatz mit den Marmorblöcken aus dem italienischen Carrara in Augenschein zu nehmen und diese offiziell zu übergeben. Die Marmorblöcke wurden in der Nähe von Ponsacco bearbeitet und die Partnerschaft sozusagen „in Stein gemeißelt“. Der Zweiter Bürgermeister von Ponsacco, Fabrizio Gallerini, beschrieb den Naturstein so: „Diese Sitzblöcke aus Marmor stellen die Besonderheit unseres Landes dar, die von der salzigen Luft des Tyrrhenischen Meeres bis zum Duft der toskanischen Zypressen, im Herzen Europas mit seinen geschichtsträchtigen Wäldern, Seen und Dörfern reichen.“

Die vier ungarischen Emaille-Tafeln, die den bonyháder Marmorblock zieren, wurden vom heimischen Künstler Stekly Zsuzsa gestaltet und zeigen die wichtigsten Gebäude von Bonyhád. Bürgermeisterin Ibolya Filóné Ferencz erzählte den Treuchtlingern, dass genau vor 110 Jahren, die mittlerweile einzige Emaillfabrik Ungarns in Bonyhád gebaut wurde. Diese sei von Jerusalem bis Istanbul bekannt.

Bürgermeister Werner Baum enthüllte symbolisch den ponsaccienischen Marmorblock zusammen mit dem Zweiten Bürgermeister Fabrizio Gallerini und den bonyháder mit der Ersten Bürgermeisterin Ibolya Filóné Ferencz.

Freundschaft lebe vom Kontakt zueinander, von Toleranz und Verstehen. Freundschaft sei ein Partner der Menschlichkeit. Darum dürften wir nie aufhören, in diese Freundschaft zu investieren, so Bürgermeister Baum in seiner Rede. Außerdem betonte er, wie wichtig es sei, dass die eurpäischen Mitgliedsstaaten deutlich machen, wie sehr ihnen am Erhalt des sozialen Friedens in unserer Gesellschaft gelegen ist.

Mit Sekt und leckeren kleinen Häppchen, die von Gabriele Prix vom gegenüberliegendem „Naschmarkt“ zubereitet und als „Einstand“ spendiert wurden, ging es zum gemütlichen Teil über. Die Stadt Treuchtlingen bedankt sich hierfür nochamls herzlich bei Familie Prix und kann einen Besuch beim „Naschmarkt“ nur empfehlen.

Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeit von der Stadt- und Jugendkapelle, die für die richtige Atmosphäre sorgten.

Den Planern ist es gelungen, den Platz zu einem Platz der Begegnung und der Freundschaft zu gestalten, der für die beiden Städtepartnerschaften und damit für Europa steht.

Die feierliche Einweihung der neu gestalteten Innenstadt, zu der die gesamte Bevölkerung jetzt schon herzlich eingeladen ist, findet im Rahmen der Herbstlichter am Freitag, 21. September 2018 statt.

Kurpark ist um ein Kunstwerk reicher

Seit kurzem liegt neben dem Pavillon im Treuchtlinger Kurpark… nein, kein Dinosaurier, sondern ein Drache in der Wiese.

Die Idee zu dem Kunstwerk aus einem Findling und Dolomit-Natursteinplatten, gestiftet von der Firma Franken-Schotter, hatte der Landschaftsarchitekt Falk Trillitzsch aus Georgensgmünd.

Herr Trillitzsch war vor gut zehn Jahren bereits bei der Umgestaltung des Platzes vor dem Kurpark-Pavillon beteiligt und hatte schon da die Idee, diesen durch ein Kunstwerk noch weiter aufzuwerten.

Den idealen Findling für den Drachenkopf fand Herr Trillitzsch dann bei einem Besuch des Steinbruchs bei Franken-Schotter. Mit Unterstützung der Mitarbeiter des Werks wurde dann der Drachenkörper zum passenden Kopf geformt und in Scheiben geschnitten. Zwar speit der Drache kein Feuer mehr, aber Vorsicht ist trotzdem geboten: Die Kanten des geschnittenen Steins können scharf sein. Betreten und darauf klettern ist deshalb gefährlich und ausdrücklich verboten.

Die Stadt Treuchtlingen, die sich bei allen Beteiligten ausdrücklich nochmals bedankt, ist nun auf der Suche nach einem passenden Namen für den Treuchtlinger Drachen.

Vorschläge können gerne an die Stadtverwaltung erfolgen - telefonisch unter 09142-9600-39 bei Marina Stoll oder per Mail an marina.stoll[at]treuchtlingen.de.

 

 

 

Innenstadtmodernisierung fast abgeschlossen

Endspurt - Der Brunnen auf dem Wallmüllerplatz ist bereits fertig gestellt und die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße sowie auf dem Partnerschaftsplatz sind in den letzten Zügen.

Zum Volksfestauftakt am Freitag, 05.07.2018, soll alles fertig sein.

 

 

Das bayerische Landespflegegeld

Mit dem neuen Landespflegegeld möchten die Bayerische Staatsregierung ein wichtiges Signal setzen: Sie investiert dafür 400 Mio. Euro, damit Pflegebedürftige in Bayern ab Pflegegrad 2 pro Jahr 1.000 Euro zusätzlich bekommen – und zwar schnell und unbürokratisch.

Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie auf: www.landespflegegeld.bayern.de.

 

 

 

Der Fuchs geht in der Bürgermeister-Döbler-Allee um

Seit kurzem steht in der Bürgermeister-Döbler-Allee direkt beim Verkersübungsplatz, gegenüber der Senefelder-Schule ein ca. 2,5 Meter hoher und 1,5 Tonnen schwerer Fuchs aus heimischem Naturstein.

Der Fuchs wurde im Henle-Werk Gundelsheim der Solnhofen Stone Group von Matthias Buchner (1. v.r) mithilfe einer Seilfräse ausgeschnitten und dann weiter bearbeitet.

Die Stadt Treuchtlingen bedankt sich nochmals sehr herzlich bei der Solnhofen Stone Group für die „tierische“ Spende. Diese besondere Statue direkt am Altmühl-Radweg ist ein toller Blickfang und eine gute Werbung für den Naturstein der Region, sind sich alle Beteiligten einig.

 

 

Treuchtlinger Ortsmitte - Es geht schneller als gedacht

Entgegen dem Bauzeitenplan ist das Bauunternehmen Hirschmann beim Umbau des zukünftigen Partnerschaftsplatzes bereits kurz vor dessen Fertigstellung.

In Konsequenz daraus wird als nächster Schritt in Kürze bereits mit dem Abtragen des Asphaltbelages in einem Teilstück der Bahnhofstraße selbst und den beidseitigen Gehsteigen begonnen. Betroffen ist konkret der Abschnitt von der Ecke „Hörgeräte Eisen“ bis zum Fußgängerüberweg am „San Marco“. Die Chancen stehen aktuell gut, dass die komplette Modernisierung dadurch früher fertig sein könnte als geplant. Leider ergibt sich dadurch auch eine frühere Vollsperrung der Bahnhofstraße für den o.g. Straßenabschnitt.

Um den Durchgangsverkehr möglichst aus der Bahnhofstraße zu halten, wird eine Vorankündigung der Sperrung bereits an der Einfahrt in die Bahnhofstraße am Fußgängerüberweg an der Katholischen Kirche/Ecke Bgm.-Döbler-Allee stehen. Der Verkehr vom Bahnhofsberg bzw. der Elkan-Naumburg-Straße oder Bgm.-Döbler-Allee wird bereits dort über den Kreisverkehr an der Altmühltherme in die Hauptstraße umgeleitet. Dies gilt gegengleich aus Richtung Wallmüllerplatz.

Anlieger können jedoch trotzdem von Richtung Bahnhof in die Bahnhofstraße bis zur Einfahrt in die Fischergasse fahren und werden dann über diese umgeleitet. Kurzfristig wird der Kreuzungsbereich in die Fischergasse zum Abbruch der alten Straße bzw. zur Herstellung des neuen Belags gesperrt. In dieser Zeit muss der aus Richtung Bahnhof einfahrende Verkehr in der Bahnhofstraße wenden und nach Norden die Innenstadt verlassen.

Von Richtung Wallmüllerplatz ist die einseitige Umfahrung über die Ringstraße, entlang des Bahndamms zurück in die Bahnhofstraße möglich. Für die Bauzeit wird diese Straße dann nur als Einbahnstraße befahrbar sein.

Der Volksfestmarkt am Sonntag, 9. Juli wird in einem Teil der Bahnhofstraße und der Fischergasse abgehalten. Der Volksfestzug am Sonntag, 16. Juli wird wie gewohnt durch die Bahnhofstraße gehen.

Für Anwohner, Besucher und Kunden stehen am Wochenmarkt (nicht freitags), in der Ringstraße hinter dem Stadtpark, in der Fischergasse, in der Alten Burgstraße und in der Goethestraße Parkplätze zur Verfügung. Großparkplätze finden Sie an der Stadthalle (nicht während des Volksfestes und während des Auf- und Abbaus) und in der Josef-Lidl-Straße (am Alten Bauhof). Anlieferverkehr an die betroffenen Geschäfte wird in Absprache mit dem Bauunternehmen vor Ort ebenfalls möglich sein.


11 weitere Bauplätze in Graben

Ab Montag, 21. Mai 2018 plant die beuaftragte Firma Thannhauser den Baubeginn zur Erschließung des Bauabschnittes 2.2 im Baugebiet Mandlfeld in Graben.

2006 wurde bereits der Bauabschnitt 1 und 2012 der Bauabschnitt 2.1 zum Baugebiet Mandlfeld fertiggestellt. In den vergangenen fünf Jahren wurden bis auf drei Bauplätze alle bebaut bzw. liegen Bauanträge vor. Die Notwendigkeit zur Erweiterung des Baugebiets ist durch weitere Anfragen und die bisherige Entwicklung deutlich.


Zur Erweiterung des Baugebiets um 11 Bauplätze werden nun mit den Bauarbeiten begonnen. Die Gestaltung der Erschließung richtet sich nach dem bereits fertiggestellten Bauabschnitt 1 und 2.1.

Zur Baumaßnahme werden die Parkmöglichkeiten im bereits fertiggestellten Bereich des Mandlfelds nur eingeschränkt nutzbar sein, damit der Bauverkehr zum neuen Bauabschnitt schnell und reibungslos fließen kann. Die Baufahrzeuge werden ausschließlich über den Ortskern von Graben zur Baustelle fahren, sodass der schmale Schotterweg im Westen des Baugebiets nicht geschädigt wird.


Alle Beteiligten sind bemüht die Beeinträchtigungen so gering und kurzfristig wie möglich zu gestalten und bitten um Verständnis der Anwohner.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist bis zum 31. August 2018 geplant.



Kooperationsprojekt zwischen Stadt Treuchtlingen und VHS Gunzenhausen

Die VHS Gunzenhausen bietet Angebote aus ihrem aktuellen Programm nun auch in Treuchtlinge an.

Im Zuge von Überlegungen zur Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung in Treuchtlingen haben Erster Bürgermeister Werner Baum und Stadtrat Prof. Dr. Joachim Grzega Gespräche mit der Volkshochschule Gunzenhausen geführt. Dankenswerterweise erklärte sich Geschäftsführerin Dagmar Wombacher-Hohlheimer zusammen mit der Vorstandschaft der VHS Gunzenhausen bereit, auf unkomplizierte Weise spontan ein paar Angebote aus ihrem Programm in Treuchtlingen durchzuführen.

Man hat sich darauf verständigt, aus jedem Fachbereich der VHS etwas anzubieten. Zum einen kann man an einer Reihe von Studienfahrten teilnehmen. Zum anderen gibt es vielfältige Angebote, die im Kulturzentrum Forsthaus stattfinden werden. Dort kann man neben Englisch, Italienisch und Ungarisch auch Foto- und Filmbearbeitung erlernen, seine Gesprächskompetenz verbessern, Kundalini Yoga und Tai-Chi-Chuan kennen lernen, ein Seifen-, Whisky- oder Wildpflanzen-Seminar besuchen, bei einem Quiz-Abend zu verschiedenen Aspekten von Europa mitmachen oder sich in einem humorvollen Vortrag ein paar Kenntnisse aneignen, um Fake News besser zu entlarven. Die Angebote gehen bis einschließlich Juli. Im Herbst will Bürgermeister Baum dann über den Erfolg dieses Kooperationsprojektes im Stadtrat berichten, um zu diskutieren, ob und wie eine längerfristige Zusammenarbeit mit der VHS sinnvoll ist.

Die Anmeldung zu diesen Kursen läuft über die Stadtbibliothek Treuchtlingen (Tel. 09142 9600-70) zu deren Öffnungszeiten. Dort, ebenso wie im Rathaus, der Kur- und Touristinformation und an weiteren Orten in der Stadt, liegt die Broschüre mit den Angeboten auf.

-> Das Programm können Sie auch HIER herunterladen.

 

 

Straßenbauarbeiten in Wettelsheim

Aufgrund von Asphaltierungsarbeiten in Wettelsheim ist der Kreuzungsbereich Windischhausener Straße - An der Rohrach – Hirschfeldweg in der Zeit vom 29.05. bis 01.06.2018 gesperrt.

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Wettelsheimer Gruppe hat in diesem Bereich Wasserleitunge verlegt. Die Stadt Treuchtlingen hat sich dieser Maßnahme angeschlossen, um die Straßenverhältnisse zu verbessern.

Innerorts wird über die Falbenthaler Straße und Weiherweg umgeleitet, ansonsten über die Staatsstraße 2216.

Die Stadt Treuchtlingen bittet um Verständnis.

 

 

Behinderungen an der Kreisstraße WUG 6 zwischen Möhren und Gundelsheim

Aufgrund von Asphaltierungsarbeiten wird die Kreisstraße WUG 6 zwischen Möhren und Gundelsheim vom 30.04. bis voraussichtlich Ende Mai erneut gesperrt sein.

Die Umleitung über Möhren-St 2217 – Rehlingen - B2 – Rehau - Gundelsheim und umgekehrt wird ensprechend ausgeschildert und ist vom Landratsamt Weißenburg genehmigt.


Die Stadt Treuchtlingen bittet für die Unanehmlichkeiten und Behinderungen um Verständnis. Alle Beteiligten sind bemüht die Arbeiten möglichst zügig und einvernehmlich durchzuführen, damit schon bald der neue Gehweg und die Brücken von allen genutzt werden können.


Auf der Homepage des Landratsamtes Weißenburg-Gunzehausen sind alle Verkehrsbeinträchtigungen mit weiteren Informationen zu finden: https://www.landkreis-wug.de/verkehrsbeeintraechtigungen/

 

 

 

Achtung: Abzocker unterwegs!

Mehrere Treuchtlinger Unternehmen haben bereits ein Fake-Schreiben bzgl. einer Anzeigenwerbung von der Firma AKMedia Reklam erhalten.

In den letzten Tagen gingen bei der Stadtverwaltung Treuchtlingen von Unternehmern und Einzelhändlern gehäuft Meldungen ein, dass diese von der Firma AKMedia wegen eines angeblichen Anzeigenauftrages für das Druckobjekt „Bürgerinfo – Versicherungen“ angeschrieben bzw. angerufen wurden.

Bei dem Anschreiben handelt es sich um eine Abzocke! Die Firma AKMedia wurde nicht von der Stadt Treuchtlingen beauftragt.

Die Stadtverwaltung bittet darum, diesen Hinweis zu beachten und das Anschreiben nicht zu unterschreiben und keine Zahlungen etc. vorzunehmen!

 

 

Bahnhofstraße im Bereich des Wallmüllerplatzes nicht befahrbar

Im Zuge der Innenstadtmodernisierung wird die Bahnhofstraße entlang des Wallmüllerplatzes ab Montag, 19.03.2018 bis voraussichtlich Juli 2018 nicht befahrbar sein.

Die Umleitung Richtung Bahnhof erfolgt über die Alte Burgstraße. Die Hauptstraße ist über die Fischergasse erreichbar.

Weitere Details finden Sie in der Pressemitteilung.

Freies WLAN in Treuchtlingen

Erster „BayernWLAN“–Hotspot im Rathaus in Betrieb genommen

Sicher, unbegrenzt und ohne Passwort surfen

Im Bürgerbüro im Treuchtlinger Rathaus wurde der erste „BayernWLAN“-Hotspot in Betrieb genommen. Bürger und Besucher können ab sofort kostenlos im Internet surfen. Der Empfangsbereich reicht vom Erdgeschoss des Rathauses bis auf den Rathausplatz.

Einen zweiten Hotspot wird es im Rahmen der Innenstadt-Modernisierung auf dem Partnerschaftsplatz in der Bahnhofstraße geben.

Der Freistaat Bayern plant bis 2020 ein flächendeckendes WLAN bei Behörden, in Kommunen und bei touristischen Zielen, das von allen kostenlos genutzt werden kann. Bisher wurden bereits rund 450 Verträge mit Kommunen über rund 800 kommunale Standorte für BayernWLAN ge-schlossen. Bayernweit ist das WLAN-Netz unter dem gleichen Namen @BayernWLAN zu erkennen.

Die Verbindung hat keine Sicherheitsverschlüsselung. Daher sollten keine sensiblen Daten übermittelt werden. Ein Jugendschutzfilter unterbindet technisch das Aufrufen von jugendgefährdenden Inhalten.

Kostenlos ohne Anmeldung ins Netz – dieser Wunsch wird weltweit immer größer und von der Bevölkerung gleichermaßen selbstverständlich erwartet. Auch die Stadt Treuchtlingen arbeitet daran, die Innenstadt und andere touristische Plätze optimal mit kostenlosem Internet-Zugang zu versorgen. Neben den genannten zwei „BayernWLAN“-Hotspots, die es in der Stadt geben wird, baut die Stadt aber vor allem auf die Kontakte zum unabhängigen Bürgernetz „Freifunk“. Freifunk ist eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit. Diese nichtkommerzielle Initiative besteht vor allem aus engagierten Bürgern, die sich in einem Verein zusammen-geschlossen haben.

Bei Freifunk teilen Inhaber eines Internet-Anschlusses über einen zusätzlichen W-LAN-Router, versehen mit der Freifunk-Software, einen Teil ihres Internet-Zuganges mit anderen. Gleichzeitig trennt der Freifunk-Router das eigene Netz komplett vom Freifunk-Netz.

Ohne Verschlüsselung oder Passwort von jedem nutzbar ist Freifunk nicht für den Download großer Datenmengen, sondern einfach für kurze Abfragen im Netz gedacht. Je mehr mitmachen, desto größer, dichter und besser wird das Netz.

Von der Stadtverwaltung selbst aufgebaute Freifunk-Standorte sind bisher:

Rathaus/Rathausplatz, Bücherei, Schloß und Schloßgraben, Bürgerhaus und das Kulturzentrum Forsthaus

Erste Freifunk-Hotspots in Treuchtlingen werden in der Innenstadt aber auch schon von Privatpersonen und Unternehmern betrieben, so z. B. in einer Arztpraxis, einem Therapiezentrum und einem Restaurant.

Bei Interesse stellt die Verwaltung gerne einen Kontakt zu Bürgern her, die in der Freifunk-Organisation engagiert sind und bei der Einrichtung eines Freifunk-Hotspots behilflich sind.

Alle wichtigen Infos zu Freifunk finden Sie im Flyer zusammengefasst.

 

 

Achtung: Abzocker unterwegs!

Mehrere Treuchtlinger Unternehmen haben bereits ein Fake-Schreiben bzgl. einer Anzeigenwerbung erhalten.

In den letzten Tagen gingen bei der Stadtverwaltung Treuchtlingen von Unternehmern und Einzelhändlern gehäuft Meldungen ein, dass diese von einem Print-Media-Verlag, Bulv. 245 D.6, 15300 Bucak bezüglich eines angeblichen Anzeigenauftrages angeschrieben wurden.

Bei dem Anschreiben handelt es sich um eine Abzocke! Der oben genannte Print-Media-Verlag hat nichts mit den Veröffentlichungen der Stadt Treuchtlingen, wie z.B. der Informationsbroschüre oder der Stadtpläne zu tun, die in Zusammenarbeit mit dem MediaPrint Infoverlage entstanden sind.

Die Stadtverwaltung bittet darum, diesen Hinweis zu beachten und das Anschreiben nicht zu unterschreiben und keine Zahlungen etc. vorzunehmen!

 

 

Bekanntmachung nach § 50 Abs. 5 des Bundesmeldegesetzes über das Widerspruchsrecht gegen Melderegisterauskünfte an Parteien und Wählergruppen

 

Nach § 50 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes (BMG) darf die Gemeinde als Meldebehörde im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen den Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen Auskunft aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrade und Anschriften von Wahlberechtigten erteilen, die nach ihrem Lebensalter bestimmten Gruppen zugeordnet werden (sog. Gruppenauskunft). Die davon Betroffenen haben das Recht, der Übermittlung ihrer Daten zu widersprechen.


Dieser Widerspruch kann schriftlich oder mündlich bei der Meldebehörde (Bürgerbüro, Stadt Treuchtlingen, Zimmer 1 (Erdgeschoss),  Hauptstraße 31, 91757 Treuchtlingen) eingelegt werden; er bedarf keiner Begründung, ist von keinen Vorraussetzungen abhängig und gilt solange, bis er durch eine gegenteilige Erklärung widerrufen wird.

Die Gemeinde bzw. Meldebehörde darf, falls einer Datenübermittlung nicht widersprochen wurde, Daten nur in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorausgehenden Monaten übermitteln.

 

Treuchtlingen, 12.01.2018

Stadt Treuchtlingen

gez.

Werner Baum

1. Bürgermeister

 

Bekanntmachung als  PDF

Mikrozensus 2018 im Januar gestartet - Interviewer bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2018 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Wohnsituation befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.  

Im Jahr 2018 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt.   Der Mikrozensus 2018 enthält zudem noch Fragen zur Wohnsituation. Neben der Wohnfläche und dem Baualter der Wohnung werden unter anderem die Heizungsart und die Höhe der zu zahlenden Miete sowie die Nebenkosten erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung.  

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.  

Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.  

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.  

Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2018 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen.

Für Rückfragen können Sie sich an folgende E-Mail-Adresse wenden: mikrozensus[at]statistik.bayern.de

 

 

 

Straßenausbaubeitragssatzung - Die Gleichbehandlung steht im Mittelpunkt

Die Straßenausbausatzungen von Kommunen rücken im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl im Herbst 2018 stärker in die öffentliche Diskussion. In diesem Zusammenhang stellt die Stadt Treuchtlingen fest, dass sie mit ihrer Straßenausbaubeitragssatzung geltendes Recht vollzieht. Dies gilt so lange, bis der Bayerische Landtag das entsprechende Gesetz ändert und damit auch der Stadt Treuchtlingen die Möglichkeit eröffnet, die seit fast 20 Jahren gültige Satzung aufzuheben.

 

1999 hat die Stadt Treuchtlingen geltendes Landesrecht umgesetzt und die Straßenausbaubeitragssatzung eingeführt. Seitdem ist sie eine der acht von insgesamt 27 Landkreisgemeinden mit einer entsprechenden Satzung. Dass die Satzung finanzielle Belastungen für die betroffenen Bürger bringt, ist für alle Beteiligten unangenehm, liegt aber in der Natur der Sache. Diese Situation hat der Bayerische Gemeindetag in einer Veröffentlichung vom 14.12.2017 treffend formuliert: „Der Bayerische Gemeindetag weist Vorwürfe gegenüber Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, diese seien ‚herzlos‘ und ‚auf Abzocke aus‘, wenn sie Straßenausbaubeiträge erheben, mit entschiedenem Nachdruck zurück.“ Dr. Franz Dirnberger, Geschäftsführer des Bayerischen Gemeindetags: „Die Gemeinden und Städte in Bayern vollziehen geltendes Recht. Dazu sind sie verpflichtet.“ Im aktuellen öffentlichen Diskurs fordert er mehr Sachlichkeit und eine Rückkehr zu einer fairen Diskussionskultur.

Die 19 Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die – wie beispielsweise Gunzenhausen und Weißenburg – bis jetzt die Straßenausbaubeitragssatzung noch nicht einführen mussten, haben daher eine andere Voraussetzung als die Stadt Treuchtlingen.

Wenn sich die gesetzliche Lage verändern würde und der Ausbau der Straßen anderweitig finanziert werden könnte, würde die Stadt Treuchtlingen dies aus Gründen der Gleichbehandlung aller Bürger und Gemeinden sehr begrüßen und entsprechend handeln.