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Treuchtlingen auf dem Weg zum Erholungsort


Die Stadt Treuchtlingen, seit 01.03.1994 im Landesentwicklungsprogramm Bayern als mögliches Mittelzentrum eingestuft, ist seit dem Jahre 1968 staatlich anerkannter Erholungsort und seit 1998 Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb.

 

Ausgangspunkte dieser Überlegung waren

  • eine in Treuchtlingen erbohrte Thermalquelle, die mit Beschluss des Bayer. Staatsministeriums des Innern vom 06.10.1987 als Heilwasser staatlich anerkannt worden ist.
    Ein zweiter Thermalwasserbrunnen wurde im Dezember 1991 erfolgreich erschlossen.

  •  

  • die bereits vorhandenen infrastrukturellen Einrichtungen, insbesondere aber
    a) der neu angelegte Kurpark mit Kneippanlage auf einer Fläche von
         ca. 15 ha (Investitionskosten rd. 5,2 Mio. DM netto).

    b) die seit Herbst 1996 in Betrieb genommene neue Altmühltherme
         mit Kurmittelhaus und Freibad (Investitionskosten rd.
         66 Mio. DM netto). Es steht eine Wasserfläche in verschiedenen
         Innen- und Außenbecken über 3.000 m² zur Verfügung.

  •  

  • die Ziele des Landesentwicklungsprogrammes, insbesondere A IV 1.6, wonach mögliche Mittelzentren Funktionen von Mittelzentren, insbesondere im Bildungswesen, bei der gesundheitlichen Versorgung, im Einzelhandel und bei der Bereitstellung von Arbeitsplätzen, wahrnehmen.
    Mögliche Mittelzentren sollen gestärkt und weiterentwickelt werden, soweit dies für eine nachhaltige Verbesserung der mittelzentralen Versorgung des ländlichen Raums erforderlich und ein tragfähiger Einzugsbereich nach Maßgabe des Ziels A IV 1.3.4 gewährleistet ist.

  •  

  • die Ausweisung im Regionalplan der Region Westmittelfranken (8) mit der Sonderfunktion SG (Sozial- und Gesundheitswesen) und E (Erholung einschließlich Fremdenverkehr).

  •  

  • die Stellungnahme der Stadt Treuchtlingen, des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und des Regionalen Planungsverbandes Westmittelfranken zur Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern in Teilabschnitt B IV 1.5 "Fremdenverkehrswirtschaft".

  •  

  • die Überlegungen der Bayer. Staatsregierung für die Zukunft des ländlichen Raumes.

  •  

  • die besondere Lage Treuchtlingens im bayerischen Raum.




Darüber hinaus hat die Stadt auf Anregung des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr und der Wirtschaftsabteilung der Regierung von Mittelfranken verschiedene Gutachten erstellen lassen.



Nach einer Planungsphase in den Jahren 1990/1993 wurden nun bis 1996 folgende Vorhaben schrittweise realisiert:

  • Angliederung eines großzügigen Thermalbewegungsbades mit Kurmittelhaus und Freibad an die Badeanlagen der Altmühltherme.

  • Bau eines Kurparks mit Kneipptretbecken in der Altmühlaue.

 

 

Im Dezember 1991 wurde von der Stadt eine zweite Thermalwasserbohrung mit Anschlussmöglichkeit für Hotel- und Badebetriebe niedergebracht. Die Auslauftemperatur beträgt am Brunnenkopf 28 °C.

 

Mit Bescheid vom 06.02.1998 wurde die staatliche Anerkennung der Burgstall-Thermalquelle als Heilquelle durch das Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen erteilt.

 

Der Bayer. Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen erkannte im Dezember 1998 die Altmühltherme als Heilquellen-Kurbetrieb an. Das Lambertusbad wurde durch obigen Fachausschuss im Dezember 2000 als Heilquellen-Kurbetrieb anerkannt.

 

Mit Beschluss des Stadtrates Ende Juni 2004 wird nun auch Antrag auf Anerkennung der Ortsteile als Erholungsorte gestellt werden.

 



Erholungsort Treuchtlingen